3. Whisk(e)y-Festival Radebeul

Zum bereits dritten Mal fand das Whisk(e)y-Festival im Goldenen Anker Altkötzschenbroda statt. Nach dem großen Andrang im letzten Jahr wurde sogar ein dritter Raum benötigt, damit alle Aussteller Platz fanden.

Traditionell wurde das Whiskymessenwochenende mit einer Session in der Schmiede eröffnet. In der bis zum letzten Platz vollen Stube herrschte beste Laune und Stimmung und so manch Fass Guinness wurde geleert und auch die Whisky-Flaschen in der Bar wurden schon ordentlich durcheinander gewirbelt.

Die Gäste konnten wieder verschiedenste Whiskys probieren und auch die ganze Flasche mit nach Hause nehmen. Whiskyliebhaber konnten mit anderen über ihre Lieblingsdestillerien philosophieren, Neuigkeiten aus den Destillen erfahren oder einfach wieder alte Bekannte von anderen Whiskymessen wiedersehen.

Freitag und Samstag Abends gab es zudem die Möglichkeit mit dem Whisky-Bus die Umgebung von Radebeul zu erkunden und dabei ein paar Whiskys zu probieren.

Viele interessante Gespräche konnte man an den Ständen hören. Die Stimmung war wieder sehr ausgelassen!

Ein kleines Highlight war dieses Jahr der Messewhisky. Der Käufer konnte nicht einfach eine Flasche erwerben, nein, er durfte Sie sogar selber abfüllen und ettiketieren! Zwei Fässer gab es, am ersten Tag einen 14 jährigen Altkötzschenbrackla, nachgereift in einem Sherry-Fass sowie am zweiten Tag dann einen 12 Jährigen Altkötzschenbrackla. Beide Whiskys sind aus dem Hause Royal Brackla und waren im Vergleich zum Messewhisky des letzten Jahres nochmals eine Steigerung.

Die folgenden Aussteller waren vertreten, man möge mir verzeihen, wenn ich doch einen Stand versehentlich vergessen habe! Die Reihenfolge ist natürlich auch rein zufällig und gibt keine Wertung.

Neben den vielen Whisky-Ständen gab es natürlich auch wieder gute Musik von Flaxmill und The Flowing Tide. Mal spielten Sie im großen Saal, mal im kleinen und hin und wieder spielte Flaxmill mit Flowing Tide zusammen. Selbst eine gerissene Harfensaite brachte die Harfe nicht zum Schweigen, nach kleiner Improvisation wurde ein passabler Ersatz für die Saite gefunden.

Bei schönstem Wetter drehten auch die Schwäbischen Schotten aus Bad Saulgau, die Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp-Pipers, ein paar Runden um den goldenen Anker.

Auf die schnelle habe ich auch mal wieder ein paar Kugelpanoramen am Sonntag zu einer ruhigen Minute gemacht und hier sind diese nun:

3. Whisky-Festival Radebeul - Goldener Anker

3. Whisky-Festival Radebeul - Großer Saal

3. Whisky-Festival Radebeul - Raum 2

3. Whisky-Festival Radebeul - Raum 3

Die Messe war wieder ein großer Erfolg und ich freue mich schon auf nächstes Jahr! Über das Jahr bis dahin helfen neben den 4 leckeren Whiskys, die ich mir gegönnt habe, natürlich auch die nächsten Veranstaltungen der Schmiede, insbesondere dem Schottisch-Irischen Hoffest am 12. und 13. Mai!

20. Irische Tage Jena – Josa

Traditional Irish & Folk Session August 2011

Vor 3 Monaten war ich das letzte Mal bei einer Session Fiddlers Green. Das Vorletzte Mal war ich an dem Donnerstag in Irland im Urlaub und beim letzten Mal war zwar ich da, aber die Musiker machten scheinbar Urlaub. Dieses Mal waren aber alle wieder da und begannen die neue Sessionsaison mit einer sehr gemütlichen Session.

Seit Irland bin ich auch etwas auf den Geschmack von Whisky gekommen und so probierte ich an dem Abend auch zwei aus. Insbesondere der (zweite und später auch dritte) Whisky, Laphroigh 10 Years, hat es mir angetan und noch in der Nacht bestellte ich mir zwei Flaschen davon.

2. Whisky-Festival in Altkötzschenbroda

Ein paar erste Eindrücke von den beiden Festivaltagen gibt es nun hier. Im Laufe der Woche folgen noch die Bilder der Sessions in der Schmiede und auch ein bisschen mehr Text. Schön wars auf jedenfall auch wenn der Schlaf mal wieder viel zu kurz gekommen ist.

Am Vorabend der Messe wurde mit einer gemütlichen Session auf das Wochenende eingestimmt.

Am Samstag mittag war es dann soweit und das Festival öffnete seine Tore für die durstigen und interessierten Gäste.

Der Whisky ist jedenfalls sehr gut geflossen und so manch Rarität hat den Gaumen erfreut.

Den ersten Festivaltag rundete in der Schmiede wieder eine gemütliche Session ab.

Die Spuren des ersten Festivaltags waren bei vielen zu sehen und so begann der Sonntag recht ruhig und langsam.

Fiddler’s Green im mobilen Irish Pub Fiddlers Green im HsD Erfurt Live

Fiddler’s Green im mobilen Irish Pub Fiddlers Green im HsD Erfurt Live. Was für eine Überschrift. Aber das ist Programm. Die Band Fiddler’s Green kam vor ein paar Wochen auf mich zu und hat sich erkundigt, ob ich denn Interesse hätte, ein Bild für den Bühnenhintergrund derAcoustic Tour zu schießen. Da habe ich natürlich sofort ja gesagt ohne zu ahnen, dass das Ganze doch nicht so einfach werden sollte wie gedacht. Erste Versuche im Fiddlers Green zeigten, wie schwer es ist, die Wünsche vonFiddler’s Green umzusetzen. Ein anderer Pub fiel mir aber auch nicht ein und die Tipps von Gunnar andere Pubs betreffend scheiterten meist an der Entfernung. So musste ich dann doch mehrere Anläufe nehmen bis es im Fiddlers Green geklappt hat und am Ende hatte ich auch ein Bild, was den Fiddlers gefallen hat.

Gestern Abend war es dann soweit. Fiddlers Green spielte im HsD Erfurt und da bin ich natürlich dabei. Wollte ja doch auch einmal mein bisher größtes Bild sehen, denn es brachte auf ganze 12m * 2,9m! Im Hinterkopf immer noch etwas angespannt, ob denn die Bildqualität ausgereicht hat, da ich aufgrund recht spät durchgegebener neuer Wünsche und einer etwas zu geringen Auflösung das Motiv etwas Strecken und Vergrößern musste, wurde ich an der Bühne positiv überrascht. Es hat gepasst! Indirekt von hinten beleuchtet war es eine super Illusion eines gemütlichen Pubs.

Das Konzert an sich war ganz anders als die normalen Fiddlers Green Konzerte und doch auch ganz anders als erwartet. Trotz der weitgehend akkustischen Ausstattung blieben Fiddlers Green dem Speedfolk treu und heizten dem Publikum ordentlich ein. Die Stimmung war prächtig, die Späße zwischendurch deftig derb und die Atmosphäre einfach toll.

Ein paar Bilder gibts auch von dem ganzen Spass!

Einzig traurig an dem Abend war, das mitten im Konzert der Verschluss meiner Kamera nach 112 574 Auslösungen sich in die ewigen Jagdgründe begeben hat.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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