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Kurztripp Schottland Juni 2018

Da dieses Jahr der Jahresurlaub nun doch nicht so geklappt hat, wie er sollte, gibt/gab es halt mehrere kleine Kurztripps. Letzte Woche ging es da erneut gen Islay, mit Abstecher am Ende zum Glenfinnan Viadukt und der Edradour Distillery. Da es mittlerweile der 8. oder 9. Islay-Ausflug war, gibt es eigentlich keine Fotos… aber Dank neues Handy gibt’s zumindest ein paar Schnappschüsse des Urlaubs. Auch wenn alle mittlerweile die Handyfotos loben ohne Ende… auf dem Handydisplay sehen die vielleicht ganz okay aus, aber spätestens am Rechner ist das alles eine Pixelpampe 😉 Fotomäßig macht das Handy der Spiegelreflex noch lange keine Konkurrenz…

Ohne weiter viel drum herum zu reden… es war wieder toll, das Wetter völlig schottlanduntypisch, bestes Postkartensommerwetter… Neben den obligatorischen Stippvisiten bei einigen Destillen ging es auch recht viel in die Natur an wunderschöne Sandstrände! So kurz vor der Hauptsaison ging es dann auch mit den anderen Touristen, die Hauptwelle kommt wohl erst noch.

Gut, ein wenig noch dazu geschrieben…

Islay – Die Königin der Hebriden

Zu den Destillen muss ich ja nichts viel schreiben, die liegen auf dem Weg und kurzes Reinschauen wird meist mit einem leckeren Dram belohnt. Nachfragen schadet nie 😉 Bei dem schönen Sonnenschein bieten sich die vielen Sandstrände Islays natürlich für eine Pause an, so besuchten wir die Machir Bay, die Saligo Bay und die Sanaig-Bay. Ein kleiner “Geheimtipp”… Früh am morgen oder Abends ist der Doppelort Portnahaven/Port Wemyss herrlich idyllisch. Der geschützte Hafen mit den umliegenden Häusern gibt ein klasse Bild, die vielen Kegelrobben geben ein Stelldichein und man hört diese in der Ferne lauthals rufend. Ein sehr einfacher, aber authentischer Pub liegt ebenfalls in Portnahaven. Möchte man einmal abseits aller Touristen ein Bierchen trinken, ist das wohl eine der besten Adressen.

Ein kleiner Spaziergang bietet sich in Port Wemyss an, ein kleiner Weg ist direkt an der Küste gebaut. Nicht weit von Portnahaven auf dem Weg nach Port Charlotte linker Hand ist ein Steinkreis. Nicht ganz leicht zu finden, aber im Vergleich zu dem Steinkreis hinter Ardbeg gut zu sehen. Mit ein wenig Glück sieht man auch Abends Eulen in den vermoorten Wiesen drumherum jagen.

Lecker Meeresfrüchteessen kann man in Port Charlotte im Lochindaal-Hotel, den musikalischen Ausklang des Tages kann man mittwochs und sonntags im benachbarten Port Charlotte Hotel bei einer kleinen Session erleben. Wenn man einmal bei Ardbeg ist, kann man den Weg gleich noch etwas weiter fahren und kommt zum Kildalton Cross. Ein Steinkreuz aus dem 8. Jhd. Dort steht meist auch eine Kühlbox mit Kuchen für eine kleine Pause. Auf dem Weg zum Fährhafen Port Askaig liegt linker Hand Finlaggan, das Herz des untergegangenen Reichs der Lord of the Isles. Eine kleine Wandertour mit toller Aussicht bietet der Rundweg zum American Monument auf dem Mull of Oa. Mitten durch Weideflächen mit den zottligen Highlandrindern führt der Weg zu der Spitze des Mull of Oa. Dort steht des American Monument und die Aussicht reicht bis nach Irland!

Soviel zu Islay selbst. natürlich ist dies nicht vollständig, das geschriebene kratzt nur an der Oberfläche, Islay bietet noch viel mehr und auch nach 8-9 Besuchen gibt es immer wieder was neues zu entdecken! Direkt neben Islay liegt Jura. Auch diese Insel bietet sich für einen Tagesausflug an. Besonders die vielen frei rumlaufenden Hirsche sind zu erwähnen. In einem der nächsten Urlaube werde ich auch einmal zur Nordspitze der Insel wandern und mir den Corryveckan aus der Nähe ansehen.

Schottlands Westküste

Auf dem Weg nach Islay von Glasgow führt die Strecke durch wunderschöne Landschaften. Der Gebirgspass “Rest and be thankful” ist nur ein Highlight. Inveraray bietet sich als Zwischenstopp an. Das George-Hotel beherbergt eine tolle Gaststätte und hat schon eine recht großes Whiskyauswahl. Zwei Angebote stechen dabei besonders heraus: die Islay-Selection und die “normale” Whisky-Selection. Für sehr günstigen 15 bzw. 16 Pfund erhält man 6 verschiedene Whiskys und kann so ganz passend in den Schottlandurlaub starten. Der Weg führt weiter durch schöne kleine Küstenörtchen, man ist immer wieder verführt einzuhalten. Kurz vor dem Fährhafen Kennacraig liegt noch West-Tarbert. Mit alter Schlossruine ein guter Ort um die Wartezeit auf der Fähre ein wenig zu verkürzen.

Highlands und Glasgow

Den Rückweg von Islay nach Glasgow haben wir mit einem größeren Umweg verbunden. Anstatt direkt nach Glasgow zurück, ging es hoch gen Oban. Auf dem Weg liegt Kilmartin. Dort finden sich viele Spuren der alten Kelten. Steinkreise, Hügelgräber und Standing Stones. Ein guter Ort um einen Überblick darüber zu erhalten. In Oban pulsiert dann dass Leben. Touristen über Touristen strömen durch die Hauptstraße. Weiter ging es dann zum Glenfinnan-Viadukt, auch bekannt als Harry-Potter-Brücke. Tolle Fotomotive gibt es dort und nach einer längeren Fahrt kann man sich die Beine zu den vielen Aussichtspunkten auf das Viadukt und das Tal gut vertreten. Der weitere Weg führte dann durch die Highlands vorbei am Ben Nevis bis nach Pitlochry und dort zu Edradour-Distillery. Mit ein wenig Glück erwischt man einen Moment mit wenigen Touristen und die Destille ist ein wahres Kleinod.

Zurück in Glasgow scheiden sich die Geister… entweder man mag die pulsierende Großstadt oder man sucht sich einen kleinen Pub. Zentral liegt der Pot Still, eine Whisky-Bar mit über 750 offenen Whiskys zu halbwegs vernünftigen Preisen. Für mich die Neuentdeckung dieses Urlaubs in Glasgow.

So das soll’s dann nun gewesen sein. Im November geht’s hoffentlich nochmal darüber, Herbst/Winter ist doch die beste Zeit auf Islay 😉 gemütliches mistiges Herbstwetter.

Schottlandurlaub 2017 – Teil 4: Nördliche Äußere Hebriden

Nachdem die südliche Hälfte der Äußeren Hebriden erkundet war, ging es per Fähre zur nördlichen Hälfte. Auch Landschaftlich wechselte sich die Umgebung massiv. Waren Barra, South und North Uists eher gefällig flach mit viel Wiesen und Tümpeln, vielleicht ein wenig langweilig, so präsentierte sich Harris als rau, felsig und zerklüftet. Die Straßen führten nicht mehr geradeaus, kurvig, hoch runter. Oft dachte ich, ich bin hoch hinaus gefahren, nur um nach der nächsten Kurve festzustellen, dass ich nur wenige Meter über Meereshöhe war.

Auch von historischen Stätten gab es hier viel mehr zu sehen. Große Ansammlungen von Steinkreisen rund um Calanais, einen alten gut erhaltenen Broch bei Carloway. Dazu noch nicht ganz so alte Blackhouses, die bis in die 1960er Jahre bewohnt waren.

Je weiter ich auf Lewis dann gen Norden fuhr, umso weniger rau wurde zwar die Landschaft, aber die Küsten und die oftmals extrem weitläufigen Strände waren sehr beeindruckend. Einzig ganz im Norden, am Butt of Lewis, war ich ein wenig enttäuscht. Wollte ich den Abend gemütlich in einem Pub sitzend verbringen, gab es keinen einzigen da oben bzw. habe ich keinen gefunden. Nördlichste Punkt der äußeren Hebriden, Butt of Lewis… Am Arsch von Lewis… Wenn das eigentlich nicht genügend Werbematerial für ein Pub liefern würde… Wo bist du? Im Arsch.

Auffällig waren auch die vielen verlassenen Cottages. Schaurig morbide Motive. Allein dafür könnte man wohl Wochen hier oben verbringen und alle dramatisch in Szene gesetzt zu fotografieren. Das Wetter sorgte jedenfalls oft für leicht depressive Stimmungen, grau in grau mit Dauerregen. Und dann nicht viel später kompletter Wetterwechsel… hochblauber Himmel, Postkartenwolken.

Mehr dazu findet ihr in dem Fotobuch zu dem Urlaub, also hier:
Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen


Schottlandurlaub 2017 – Teil 1: Arran

Schottlandurlaub 2017 – Teil 2: Islay

Schottlandurlaub 2017 – Teil 3: Südliche Äußere Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 4: Nördliche Äußere Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 5: Skye & Glasgow

Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen

Schottlandurlaub 2017 – Teil 3: Südliche Äußere Hebriden

Nach Islay stand nun das zweite Hauptziel des Urlaubs an: Die Äußeren Hebriden!

Auf dem Weg nach Oban, von wo aus die Fähre nach Castlebay auf Barra fährt, gab es noch einen Zwischenhalt kurz vor Kilmartin. Das Kilmartin Glen ist eine hochkonzentrierte Ansammlung historischer Stätten. Wenn man wenig Zeit hat und möglichst viel keltischer Kultur sehen möchte, dann ist das ein perfekter Ort dafür. In einem Umkreis von wenigen Kilometern liegen diverse Steinkreise, Hügelgräber und Standing Stones. Trotz Dauerregens habe ich mir eine neue Ecke des Tals angesehen.

Von Oban ging es dann immer noch im Dauerregen auf die Fähre und dann langsam gen Castlebay. Am Abend tauchte dann Barra am Horizon auf und machte auch Hoffnung auf besseres Wetter. Ein schöner Sonnenuntergang hieß mich Willkommen.

Barra glänzte dann am nächsten Tag zunächst mit bestem Wetter und das war einfach nur grandios im Zusammenspiel mit den vielen schönen Sandstränden! Ich erkundete die Insel in aller Ruhe, fand einen direkt auf dem Sandstrand gelegenen Flughafen und genoss das schöne Wetter. Am nächsten Tag ist das Wetter wieder schlechter und es geht weiter nach South Uists. Das Wetter bleibt zunächst recht schlecht und so erkunde ich weitgehend vom Auto aus die Insel. Der nächste Tag ist dann wieder vom Wetter her viel schöner und so kann ich South Uists auch noch von einer viel schöneren Seite erleben. Auf dem Weg gen Norden komme ich auf die Insel Benbecula . Diese erkunde ich ebenfalls in aller Ruhe und erfahre, dass ein Konzert auf der Insel stattfindet: Das End Of Year Concert des Lews Castle College mit der Band Eabhal. Da schaue ich dann spontan vorbei, ein paar Hörproben hier:

Danach geht es weiter gen North Uists. Das Wetter wechselt wieder zum Dauerregen und so beginnt die Erkundung North Uists am nächsten Tag wieder bei strömenden Regen. Dazu gesellt sich auch noch Nebel, aber so hat es etwas ganz Mystisches. Zum Glück wird das Wetter dann doch besser und nach einem langem Besuch eines Museumss in Lochmaddy ist zumindest der Regen weg. Ich erkunde bei einer kleinen Wanderung eine historisch bedeutende Ecke von North Uists, sehe einen Steinkreis und ein paar Standing Stones. Danach geht es auch schon weiter zur nächsten Fähre und es geht weiter auf die Nördlichen äußeren Hebriden.

Mehr dazu findet ihr in dem Fotobuch zu dem Urlaub, also hier:
Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen


Schottlandurlaub 2017 – Teil 1: Arran

Schottlandurlaub 2017 – Teil 2: Islay

Schottlandurlaub 2017 – Teil 3: Südliche Äußere Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 4: Nördliche Äußere Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 5: Skye & Glasgow

Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen

Schottlandurlaub 2017 – Teil 2: Islay

Schottlandurlaub ohne Islay? Nein geht definitiv nicht. Islayurlaub ohne andere Schottlandteile? Ja geht, ging vorletzte Woche, ist aber eher Entspannung als “Erkundungsurlaub”. Also auch nicht schlecht. Wie auch immer, zweite Station im Jahresurlaub 2017 war Islay. Auch wenn es am Anfang etwas spannend war, lag doch eine der beiden Fähren mit technischen Problemen in Kennecraig fest und musste erst repariert werden. Zudem war noch das Feis Íle in vollem Gange und da ist die Fähre immer ordentlich ausgelastet… wenn da dann eine fehlt, dann ist es ein Glücksspiel.

Am Ende hat es geklappt und ich bin auf Islay gut angekommen. Mein erster Tag dort war der letzte Tag des Feis Íle und zwar mit dem Ardbeg Day. Dementsprechend war es dort mehr als voll. Auch Abends dann in Port Charlotte im gleichnamigen Hotel war die Touristendichte extrem hoch, am Ende war jeder Tisch besetzt – mit Deutschen. Dafür bin ich nicht hier her gefahren 😉

Das Wetter glänzte auch hier mit schnellen Wetterwechseln, schien gerade noch die Sonne, regnet es nur Minuten später Badewannen. Dank Auto aber kein Problem. Meist war es dann abends immer schön und so glänzte die Runde nach Portnahaven mit wunderschöner Sonnenuntergangsstimmung. Vom Küstenwanderweg konnte ich auf den Sandbänken viele Kegelrobben sehen und vor allem “singen” hören! Zum Sonnenuntergang dann am Steinkreis von Islay zu sein, nicht weit weg Eulen immer mal auffliegen zu sehen, hat schon etwas ganz besonderes!

Eine schöne Neuentdeckung war definitiv der Strand an der Saligo Bay. Nicht weit von der Machir Bay gelegen ist dieser zwar bedeutend kleiner aber doch einen ticken schöner!

Übernachtet habe ich im Lochindaal-Hotel in Port Charlotte. Dort gab es dann auch Abends ein wenig live Musik. Zwei Mitschnitte hier:

In der Sommerzeit findet auch jeden Sonntag und Mittwoch im nahe gelegenen Port Charlotte Hotel eine Session statt, immer wieder schön da dabei zu sein. Spätestens wenn der Hotelbesitzer Graham sich anschickt einen gälischen Song zu singen wird es still in der Bar und alle lauschen dem Song.

Erstmalig habe ich es in dem Urlaub auch in die Islay Woollen Mill geschafft. Wenn man schönen Stoff benötigt, dann ist das eine gute Adresse hochqualitativen und dennoch Verhältnis mäßig günstigen Stoff zu erhalten. Netter Nebeneffekt: Man hat etwas mit Braveheart gemeinsam… auch bei der Verfilmung wurde Stoff aus der Weberei für die Kostüme benutzt!

Die Destillen sind natürlich auch nicht zu kurz gekommen und neben dem Besuch von Ardbeg beim Ardbeg-Day, gab es auch eine Führung bei Lagavulin und Besuche von Kilchoman, Bruichladdich, Laphroaig und dem neuen Ardnahoe Distillery Shop.

Mehr dazu findet ihr in dem Fotobuch zu dem Urlaub, also hier:
Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen


Schottlandurlaub 2017 – Teil 1: Arran

Schottlandurlaub 2017 – Teil 2: Islay

Schottlandurlaub 2017 – Teil 3: Südlichen Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 4: Nördliche Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 5: Skye & Glasgow

Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen

Schottlandurlaub 2017 – Teil 1: Arran

Endlich habe ich es mal geschafft (bzw. meinen faulen inneren Schweinehund überwunden) und die fertigen Bilder vom Schottlandurlaub für ein paar kleinere Beiträge hier zu gruppieren.

Den ersten Teil macht da dann auch die erste Station meines vorjährigen Schottlandurlaubs: Die Insel Arran im Westen Schottlands. In 3 Tagen erkundigte ich die Insel, die als Miniatur-Schottland gilt, ausgiebig. Trotz recht wechselhaften Wetters gab es auch richtig schöne Momente. So schien beim Besuch des Machrie Moor die Sonne. Dieser Ort ist das archäologische Zentrum Arrans und versammelt einige beeindruckende Standing Stones, Steinkreise und Hügelgräber an einem Ort.

Erstmals habe ich neben Fotos auch ein paar Tonschnippsel aufgenommen. Hier eine Aufnahme der Geräuschkulisse auf dem Weg zur Kings Cave an der Westküste von Arran.

Ein Besuch auf Arran darf natürlich auch nicht die Arran Distillery missen und so gab es auch da einen Zwischenstopp samt Tour.

Jedenfalls lohnt sich ein Zwischenstopp auf Arran in jedem Fall, ein schöner Einstieg in den Schottlandurlaub war das definitiv!

Mehr dazu findet ihr in dem Fotobuch zu dem Urlaub, also hier:
Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen


Schottlandurlaub 2017 – Teil 1: Arran

Schottlandurlaub 2017 – Teil 2: Islay

Schottlandurlaub 2017 – Teil 3: Südliche Äußere Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 4: Nördliche Äußere Hebriden

Schottlandurlaub 2017 – Teil 5: Skye & Glasgow

Fotobuch: Unterwegs in Schottlands wildem Westen

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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