Archiv für die Kategorie ‘Photografie’

Schottland September’20

Ein richtiger Urlaub im Jahr muss sein und wenigstens 2 mal Schottland sollte auch sein. Also beides verbunden und ab ging es nach Schottland für 3 Wochen. Ziel war wieder einmal die Westküste mit Schwerpunkt der äußeren Hebriden. Trotz Einschränkungen durch COVID-19 war der Urlaub recht entspannt und das Wetter spielte auch mit, durchwachsen, aber mit vielen Schönwetterphasen. Glaubt nicht ganz den Bildern, bei Regen hatte ich meistens keine Lust Fotos zu machen 😉

Ich hatte zwar die große Kamera mit, aber da man doch irgendwie alles schon tausendmal gesehen hat, ich nicht der “ich muss jetzt früh aufstehen um den Sonnenaufgang zu fotografieren” Typ bin, gibt es dann doch nur ein paar wenige Bilder, vornehmlich weite Panoramen. Trotzdem bleibt mir zu sagen… die Bilder fangen bei weitem nicht den Eindruck der Landschaft ein, selbst dort zu stehen. Ich kann nur jedem raten, fahrt einmal selbst an die Westküste Schottlands und lasst die beeindruckenden Weiten auf euch selbst wirken!

Damit ich die Kamera nicht ganz umsonst mitgeschleppt habe, nahm ich mir hin und wieder doch auch die Zeit, auch mit ihr “normale” Bilder zu schießen.

Für die schnellen Schnappschüsse war dann aber doch das Handy dabei und für den einen oder anderen Eindruck reicht auch das.

Die Tour führte uns über Islay hoch auf die äußeren Hebriden, von Barra über South und North Uist nach Harris und Lewis, wieder gen Schottisches Festland über Skye und durch die Highlands zurück. 3021 km standen am Ende auf dem Tacho, 3021 km Panoramafahrten durch grandiose Landschaften.

Doc Taylor & the Red-Haired Girl

Bei schönen aber kühlen Herbstwetter gab es in der Löbstedter Kulturkirche ein kleines Sonntagskonzert mit Doc Taylor and the Red-Haired Girl. Walisische, irische, schottische Musik mit Ausflügen in aller Welt.

Jenny, Nico und Tim nahmen das Publikum auf eine kleine Schiffsreise durch die irische See und legten an deren Küsten musikalisch an. In zwei Runden gab es so einige musikalische Zwischenstopps, bei einem dieser Stopps holten Sie sich noch Frederick zur Verstärkung auf die Bühne. Die Spielfreude und die Musik ließen die dunklen Wolken der aktuellen Situation in den Hintergrund geraten! Erst nach zwei Zugaben durfte das Schiff vor Anker gehen und die Musiker unter Applaus von Board gehen.

4. Rusticus Festival – Der Samstag

Am zweiten Tag des 4. Rusticus Festivals begrüßten nach dem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und handgemachter Musik auf der großen Bühne die Formation Sweet Confusion, der Gastgeber Rüdiger Mund und zum Grande Finale aus Südafrika die Band JPson das Publikum.

Kraftvoll eröffnete Sweet Confusion den Abend und wussten mit ihren Songs das Publikum zu begeistern. Ihre Mischung aus Rock, Blues, Soul und Folk gepaart mit einer starken Stimme passte perfekt zum Rusticus Festival.

Am Vortag noch mit Band aufgetreten, hatte heute Rudi zu zeigen, dass er auch allein das Publikum fesseln konnte. Allein mit Gitarre und Mundharmonika nahm er die Herausforderung an. Rudi zeigte Mal wieder das er ein alter Hase im Geschäft ist und natürlich der Aufgabe gewachsen ist.

Zum Abschluss des Festivals trat dann JPson aus Südafrika auf. JPson überraschte dann doch mit einer etwas anderen Musik als der Rest des Festivals. Mit JPsons markanten Stimme und dem teils zum Reggae driftenden Sound boten die Drei einen ganz eigenen Sound und gaben dem Festival einen würdigen Abschluss für 2020!

4. Rusticus Festival – Der Freitag

Auch dieses Jahr fand wieder das Rusticus Festival in Schorba statt, auch wenn es bis zuletzt durch die aktuelle Situation nicht ganz klar war, ob es was wird oder doch auch dieses Festival pausieren muss. Nun hat es dann ja doch geklappt. Am Freitag bei bestem Wetter konnte die Rudi Tuesday Band, Tim ‘Doc Fritz’ Liebert und Kurz&Lang auf der Rusticus Bühne begrüßt werden.

Mit etwas Verspätung hießen die beiden Initiatoren Wolfram Seznec und Rüdiger Mund die zahlreichen Gäste Willkommen. Rudi blieb gleich auf der Bühne und eröffnete den Abend mit seiner Rudi Tuesday Band.

Nach einem wie gewohnt mitreisenden Auftritt gab es nach der Band ein Kontrastprogramm mit nur einem Musiker auf der Bühne. Davon völlig unbeeindruckt nahm Tim ‘Doc Fritz’ Liebert das Publikum einfach weiter auf dem Bluestrain mit. Er spannte einen weiten Bogen über seine Programme. Von Blues über eigenes deutsches Material und Folk war alles dabei.

Zum Abschluss des Abends heizte Kurz&Lang dem Publikum trotz mittlerweile später Stunde nochmal ordentlich mit Blues Rock ein. Die energiegeladene Show sorgte dafür, dass niemand frieren musste!

3. Rusticus Festival2. Rusticus-Festival Schorba – Der Freitag2. Rusticus-Festival Schorba – Der Samstag1. Rusticus Festival Schorba – Der Freitag 1. Rusticus Festival Schorba – Der Samstag

Traditional Irish & Folk Session Juni 2020

Lang ist der letzte Fotobeitrag her, nun aber endlich mal wieder gibt es ein paar Fotos. Schon zum zweiten Mal nach dem Corona-“Lockdown” fand im bzw. besser vor dem Pub die Traditional Irish & Folk Session statt. Altbekannte Gesichter waren wieder anzutreffen und auch wenn es draußen anders ist als drinnen, kam doch mit der Session wieder ein wenig Normalität in das Publeben.

Regelrecht früh gegen halb 7 startete die Session und zog so manch Blick und Ohr verbeigehender Passenten auf sich. Bei bestem Biergartenwetter war es richtig gemütlich auf der Freifläche vorm Pub und die Zeit verflog wieder wie im Fluge. Geige, Bratsche, Bodhrán, Gitarre, Banjo, irische Bagpipes, Flöten und Akkordeon boten musikalische Abwechslung. Es wurde wirklich höchste Zeit, das solch eine Session wieder möglich wurde!

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004