29. Irische Tage – Flaxmill

Mit der Band Flaxmill konnte das Paradies-Café einen Stammgast der irischen Tage begrüßen. Gleich mit einer Überraschung begann dann auch Flaxmill ihr Konzert. Gefühlt zum ersten Mal eröffnete Irina den Abend an der Gitarre und Gunnar begnügte sich mich Flöte und Gesang.

In zwei Runden gab es viele schon lang nicht mehr gehörte Stücke aus dem Flaxmill-Repertoire zu hören, garniert mit einigen neueren Stücken. Bei zwei Stücken holte Flaxmill noch Eberhard auf die Bühne, der beide mit einem Kontrabass unterstützte.

Die Zeit verging wieder wie im Fluge und nach zwei Zugaben war der Abend schon wieder zu Ende.

29. Irische Tage – JANNA

Zum ersten Mal bei den irischen Tagen dabei war das Café Zeitreise und konnte das Duo JANNA begrüßen. Im neu angelegten Biergarten direkt am alten Paradiesbahnhof präsentierten Jo und Hanna eine feine Auswahl aus Irisch-Schottischer Folklore älteren als auch neueren Datums.

In drei Runden konnten die Gäste sich zurücklehnen und der Stimme von Hanna und dem Geigen- und Waldzitherspiel von Jo lauschen und sich in Gedanken auf eine kleine Reise auf die grüne Insel begeben! Perfekte Zutaten für einen gemütlichen Sonntagnachmittag!

29. Irische Tage – More Maids

Gleich zweimal das gleiche Konzert an einem Tag – in welch verrückten Zeiten leben wir. Zum traditionellen Konzert im Rathaussaal hat Raik dieses Jahr die More Maids eingeladen. Die eigentlich 4 Frauen von More Maids konnten aufgrund eines “schlimmen Tennisarms” nur zu Dritt das Konzert bestreiten, aber das tat dem Abend keinen Abbruch.

Im Repertoire der sogenannten First Ladys of Irish Folk standen einige schon in Jenaer Kreisen sehr bekannte Stücke, aber die zugehörigen Interpretationen der Geschichten ließen ein ganz neues Licht auf die Lieder scheinen. In zwei Runden konnten die Drei das ausverkaufte Haus begeistern und am Ende war eine Zugabe nicht genug, sie mussten ein zweites Mal auf die Bühne zurück!

29. Irische Tage – Rudi Tuesday Band

Der letzte Beitrag zu den irischen Tagen ist quantitativ nicht so lang her, nur 7 Beiträge nach den 28. Irische Tage 2019 geht es nun schon mit den 29. Irische Tage 2020 weiter. Durch COVID-19 und so gab es nicht so viele Veranstaltungen und vielleicht war ich auch ein wenig faul.

Zurück zum Thema. Trotz ansteigender Zahlen starteten die 29. Irischen Tage mit der Rudi Tuesday Band. Zum ersten Mal nach dem Ende “alten” Wartburg wieder bei den Irischen Tagen dabei. Der Situation geschuldet auch alles andere als überfüllt wie früher, aber im Ambiente des Restaurants Bauersfeld sehr passend. Bei gutem Essen und dem einen oder anderen geistigen Getränk spielte die Rudi Tuesday Band zwei halbakustische Sets und präsentierten eine bekannte Auswahl aus der zumeist amerikanischen Folklore. Gerade das Halbakustische machte das Konzert zu etwas besonderen. Es passte so perfekt! Das Publikum sah es genauso und der Abend durfte nicht ohne eine Zugabe zu Ende gehen.

Schottland September’20

Ein richtiger Urlaub im Jahr muss sein und wenigstens 2 mal Schottland sollte auch sein. Also beides verbunden und ab ging es nach Schottland für 3 Wochen. Ziel war wieder einmal die Westküste mit Schwerpunkt der äußeren Hebriden. Trotz Einschränkungen durch COVID-19 war der Urlaub recht entspannt und das Wetter spielte auch mit, durchwachsen, aber mit vielen Schönwetterphasen. Glaubt nicht ganz den Bildern, bei Regen hatte ich meistens keine Lust Fotos zu machen 😉

Ich hatte zwar die große Kamera mit, aber da man doch irgendwie alles schon tausendmal gesehen hat, ich nicht der “ich muss jetzt früh aufstehen um den Sonnenaufgang zu fotografieren” Typ bin, gibt es dann doch nur ein paar wenige Bilder, vornehmlich weite Panoramen. Trotzdem bleibt mir zu sagen… die Bilder fangen bei weitem nicht den Eindruck der Landschaft ein, selbst dort zu stehen. Ich kann nur jedem raten, fahrt einmal selbst an die Westküste Schottlands und lasst die beeindruckenden Weiten auf euch selbst wirken!

Damit ich die Kamera nicht ganz umsonst mitgeschleppt habe, nahm ich mir hin und wieder doch auch die Zeit, auch mit ihr “normale” Bilder zu schießen.

Für die schnellen Schnappschüsse war dann aber doch das Handy dabei und für den einen oder anderen Eindruck reicht auch das.

Die Tour führte uns über Islay hoch auf die äußeren Hebriden, von Barra über South und North Uist nach Harris und Lewis, wieder gen Schottisches Festland über Skye und durch die Highlands zurück. 3021 km standen am Ende auf dem Tacho, 3021 km Panoramafahrten durch grandiose Landschaften.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004