28. Irische Tage – Traditional Irish & Folk Session

So richtig gehen die irischen Tage in Jena eigentlich immer erst mit der warm-up Traditional Irish & Folk Session im Irish Pub Fiddlers Green los. Auch dieses Jahr fanden sich wieder viele Musiker zur Session ein, auch manch selten aber gern gesehener Musiker war darunter.

Bis tief in die Nacht wurde gemeinsam musiziert und gesungen, getrunken und gefeiert. Gäste stimmten mit in die Songs lauthals ein und brachte viel Stimmung in den Pub – ja, so sollte immer eine Session sein! Wenn dann ein Gast aus Irland meint, jetzt fühle er sich wieder wie zuhause, dann muss es wohl authentisch sein!

28. Irische Tage – Brendan O’Shea

Mit einem kleinen intimen Konzert mit Brendan O’Shea wurden die nunmehr 28. Irischen Tage Jena im Restaurant Bauersfeld eröffnet. Die nächsten 10 Tage stehen ganz unter der irischen Feierkultur und es gibt wieder einige vielversprechende Konzerte!

In zwei Runden präsentierte Brendan O’Shea neben vielen Songs aus seinem aktuellen Album Midatlantic Ghost auch einige neue Stücke aus seiner Feder. Zum Abschluss des Konzert holte er sich noch Ronald – Tillermans Friend – Born auf die Bühne und gemeinsam wurde ein Bob Dylan Song gecovert. An der Stelle auch gleich ein kleiner Tipp: Tillermans Friend wird am Freitag, den 18.10.2019 in der Marktmühle zu hören sein!

Nach zwei Zugaben ging dann auch die Eröffnung der 28. Irischen Tage zu Ende. Das ganze Programm der Irischen Tage findet ihr hier: [Zum Programm]

Strömkarlen – CD Releasekonzert – Kirche Löbstedt

Zum Auftakt der CD Releasetour kam die Dresdner Band Strömkarlen am vergangenen Freitag in die Kulturkirche Löbstedt und präsentierte erstmals vor Publikum ihre neue CD Edda Sånger Part III: Runes & Rumours.

Die neuen Songs, dieses Mal alle in Alt-Isländisch gehalten, bestanden alle ihre Live-Feuertaufe und das Publikum dankte mit viel Applaus. In den zwei Runden gab es auch einige Songs der ersten zwei Parts der Edda Sånger CD-Reihe zu hören. Dank kurzweiliger Erklärungen zu den Inhalten der Songs konnte der geneigte Zuhörer auch einiges über die alte Kultur der Isländer und Wikinger erfahren.

Am Ende ein sehr schöner gemütlicher Abend mit guter Musik!

Folkdestille Jena zum Jenaer Frühlingsmarkt 2019

Vor zwei Jahren gab es die Folkdestille Jena schon einmal auf dem Jenaer Frühlingsmarkt zu hören, allerdings fiel das Konzert beinahe wortwörtlich ins Wasser. Ein starkes Unwetter zog genau zum Anfang des Konzerts über Jena hinweg.

Dieses Jahr war das Wetter gnädig und es war ein warmer Frühlingsabend unter blauem Himmel. Dementsprechend war der Markt voll und die Stimmung ausgelassen. Wie beim ersten Mal konnte die Folkdestille die Vorbands des Abend selbst stellen und den Abend gemächlich eröffnen. Nach ca. zwei Stunden dann kam dann endlich die Folkdestille Jena in voller Besetzung auf die Bühne.

Aufgrund einer Parallelveranstaltung von BandsPrivat konnte ich nur kurz vorbeischauen und nur einen Teil der ersten Runde genießen und ein paar Fotos machen.

Felix Räuber im Café Wagner Jena

Zuletzt hatte ich Felix, (ehemaliger) Frontmann von Polarkreis 18, zum 15. Geburtstag der Letzten Instanz in Dresden 2013 auf der Bühne gesehen. Nachdem es eine Weile ruhig um ihn geworden ist, kam er nun mit zwei Solo-EPs im Gepäck nach Jena ins Café Wagner.

Die Chance lies ich mir nicht entgehen und besuchte das Konzert. Trotz oder gar gerade wegen der kleinen Gästezahl war es dann auch ein ganz besonderes Konzert. Die Songs erinnerten mich an die frühen Polarkreis 18 Zeiten, ohne das Gefühl zu erwecken, die Musik von damals zu kopieren. Irgendwie vertraut und doch neu und frisch. Die Klangteppiche nahmen wieder viel Platz ein, Filmmusik mit eigenem Kopfkino.

Dazu noch durchinszeniertes Licht mit viel Nebel. Nicht schön fürs Fotografieren, aber schön anzusehen.

Rundum ein toller Abend und es war schön, Felix wieder zu sehen und hören!

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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