Benefizkonzert mit Celarda

Der 13.09.2009 stand ganz im Zeichen des Tag des offenen Denkmals. Die denkmalgeschützte St. Marien Kirche in Zwätzen öffnete auch ihre Türen und lud zudem noch die um die Ecke wohnende Band Celarda ein. Nachdem ich letztes Jahr schon den Auftritt von denen in dieser Kirche besucht habe, so stand es auch dieses Jahr wieder fest auf dem Programm. Zudem lockten neue Songs, die in der Zwischenzeit seit dem letzten Konzert wo ich zugegen war.

Bei noch schönem Wetter zog ich per Pedes gen Zwätzen und erreichte nach einem kurzen Umweg durch zu frühem Abbiegen auch die Kirche. Kurz nach 16 Uhr stellte die Pastorin der Kirche die Band vor und es begann dann auch das Konzert. Wie vermutet bestand die Setlist aus recht vielen neuen Stücken. Viele nicht nur umarrangiert und modifiziert wie noch bei dem „alten“ Songs, sondern komplett selbst geschrieben. Das Potential, welches im Frühjahr in den ersten neuen Songs zu erkennen war, wurde genutzt und die neuen neuen Songs erfüllten die Erwartungen voll und ganz. Die Band entwickelt sich prächtig. Demnächst startet die finale Arbeit an dem neuen Album und darauf sollte man gespannt sein. Aber zurück zu dem Konzert. Das Publikum war sichtlich berührt von der Musik, so hörten einige mit geschlossenen Augen hochkonzentriert zu oder mussten die eine oder andere Träne aus den Augen wischen. Von den Gänsehaut, die viele befiel, gar nicht zu reden.

Am Ende folgten noch zwei Zugaben inklusiver einer Premiere eines neuen Stücks, welches zuvor noch nie live gespielt wurde.

Ein paar Impressionen des Konzerts nun hier:

Extrablatt! 360 Grad Panorama

Schon oft stolpert man heutzutage über interessante Panoramen im Internet. Meistens sind diese jedoch planar. Seltener trifft man da auf echte 360° Panoramen, die man mit Hilfe der Maus in alle Richtungen und vor allem in gewohnter Sicht betrachten kann. Ich habe mich schon lange dafür interessiert und seit kurzen habe ich einen selbstgebauten (bzw. in Auftrag gegebenen) Nodalpunktadapter zur Verfügung.

Natürlich habe ich das schnell ausprobiert und hier ist ein erstes Ergebnis:

Probiert es ruhig mal aus. Interessant ist die Möglichkeit über einem Rechtsklick die Darstellungsweise zu ändern. Ich empfehle da mal den Little Planet.

Demnächst wird das ganze System noch ausgebaut und die eine oder andere Tour durch Objekte wird entstehen.

Wolfram Huschke Live

Ein Mann, zwei Cellos (oder wars doch Celli), eine Konzert. Wolfram Huschke live im Jenaer Rosenkeller am 03.09.2009. Cello, ein Instrument, was ich seit längeren sehr gerne höre. Ob nun das klassische Cello oder das moderne E-Cello. Klangwelten, die nicht viele andere Instrumente erreichen, sind kein Problem für ein Cello mit einem entsprechend guten Spieler. Huschke ist ein solcher herausragender Cello-Spieler.

Mit ein klein wenig Verspätung starte Huschke sein Programm. Da die erste Reihe zwar besetzt war, aber doch leer, so rief er die fehlenden Personen aus und vertonte dies recht amüsant. Nachdem dann endlich alle an ihrem Platz waren begann eins der besten Konzerte im Rosenkeller des Jahres 2009. So gab es immer wieder sehr humorvolle Einlagen wie eine Alienlandung und die Reaktion der Menschen oder eine kleine Affenherde mit Großaffe, Nebenaffen und Alphaweibchen. Jeweils passend untermalt mit dem Cello.  Für den Rest des Konzerts kann man wohl am ehesten treffend sagen, dass die Aussage „Bach meets Jimi Hendrix“ das Ganze mit am Besten umschreibt. Mir wollen nur grade nicht die passenden Worte einfallen, um das Konzert würdevoll zu beschreiben. Das muss man einfach selber hören. Es macht sehr viel Spass, die Klangwelten des Cello überraschen einen und Huschkes Art aufzutreten nimmt auch einen gefangen. Sehr Empfehlenswert!

Vom Licht war es leider eher etwas bescheiden, aber damit muss man nun mal leben…

Traditional Irish & Folk Session August 2009

Nachdem sich der August doch zu einem recht schönen Sommermonat entwickelte und es auch gestern wieder recht warm war, war der Pub recht leer. Und auch kein Musiker war da. Die Zeit verstrich und es änderte sich erstmal nichts. Dann die ersten beiden Musiker. Jedoch von der noch Leere etwas abgeschreckt gingen diese erstmal nach unten an die Bar. Kurz nach 10 dann kamen dann doch weitere Musiker und die Session konnte beginnen. Die zwei anderen Musiker, für mich 2 neue Gesichter kamen dann auch dazu und gesellten sich in die kleine feine Runde.

Gespielt wurden wieder die doch schon typischen Traditionals aber auch ein paar noch nicht so oft im Pub gespielte Stücken. Eine gute Mischung aus altbekannten und neuen Sachen am Ende. Das ganze in einer schönen familären Athmosphäre.

Natürlich war neben den Musikinstrumenten auch mein Instrument dabei. Es gibt zwar keine solch schönen Töne von sich wie die anderen, dafür hält es so manch schönes Bild fest.

Tunneldurchschlag Jagdbergtunnel Jena

Viel früher als erwartet wurde gestern der Tunneldurchschlag der Südröhre des Tunnels gefeiert. Trotz fehlerhaften Infos eines „Insiders“ klappte es am Ende doch noch mit einer Akkreditierung in letzter Minute und man konnte den Durchschlag aus erster Reihe und nicht aus 250m Entfernung erleben.

Kurz nach 15 Uhr begann das Unternehmen Tunneldurchschlag. Die Bauherren und die Baupatin dankten den Anwesenden und den Bauarbeitern. Ebenso dem doch glücklichen Ende eines kleinen Sprengunfalls mit zum Glück nur mehreren Verletzten. Nachdem der Tunnel noch von 2 Priestern gesegnet wurde, eine kleine Diashow mit Impressionen des Baus gezeigt wurde, ging es dann los. Man wartete mehrere Minuten lang bis sich was an der Zwischenwand tat und dann ging es recht schnell. Innerhalb weniger Minuten war die Verbindung hergestellt.

As einer der ersten „Zivilisten“ konnte ich dann schnell auf die andere Seite der nun durchbrochenen Wand gehen und das ganze von der anderen Seite betrachten. Kurz darauf strömten die ersten „normalen“ Zuschauer durch das Loch und verstopften fast die Verbindung. Möge dies einmalig bleiben und der Tunnel für eine Staufreie Verbindung zwischen Jena und Erfurt sorgen. Groß genug dürfte er mit seinen 6 Spuren allemal sein. An einer seiner größten Stelle konnten die Ausmaße von 21m Breite und 11m Höhe feststellen.

Hier nun ein paar Impressionen des Durchschlags:

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004