Archiv für die Kategorie ‘Konzerte’

18. Irische Tage – Fiddler’s Green + Stöcke&Steine + The Villains

Irische Tage in Jena und die Erlanger Band Fiddler’s Green. Das gehört zusammen und so findet schon seit vielen Jahren pünktlich zu den Irischen Tagen das Konzert jener Irish Speed Folk Truppe im Jenaer F-Haus statt. Als Support spielte die Jenaer Kultband „Stöcke & Steine“ und „The Villains“.

„Stöcke & Steine“ schon wieder fit von dem letzten Abend, dem ebenfalls kultigen Konzert in der Wartburg, machten den Anfang und läuteten einen schönen Konzertabend ein. Rüdiger Mund, Jo, Philipp und Udo spielten was das Zeug hielt und heizten den Saal schonmal gut vor.

Nach einem lauten Applaus für die Stöcke folgte nach einer kurzen Umbaupause die Band „The Villains“. Sie war schon vor 2 Jahren bei dem Fiddler’s Green Konzert die Vorband und gehörte so schon zu den „alten“ Eisen. Mit vielen ruhigen Balladen versetzte die Band den Raum hin und wieder in nachdenkliche Stimmung. Ein paar Fans von Fiddler’s Green war das leider dann doch etwas zu ruhig und forderten, das endlich Platz für Fiddler’s Green gemacht werde. Ich sag nur dazu, das man schon ein wenig Respekt vor den Bands haben sollte und schließlich spielt Fiddler’s Green nicht kürzer, weil TheVillains länger spielt. So hat man einen schönen langen Konzertabend für wenig Geld. Aber auch so waren The Villains dann mit ihrem Auftritt fertig und verließen die Bühne.

Nach der letzten Umbaupause präsentierte sich eine 6 Mann starke Mannschafft auf der Bühne und gingen sofort von null auf hundert. Der Saal war nun endgültig entfesselt und kochte. Um den Massen doch hin und wieder eine kleine Verschnaufpause einzuräumen spielten auf die Fiddler’s hin und wieder ein ruhigeres Stück und das Publikum nahm dies auch dankend auf. Höhepunkt der Publikumsaktivität war dann auch wieder das schon obligatorische Eselsreiten mit über 13 Teilnehmerpaaren. Die Band war sichtbar erfreut und sprühte noch mehr Energie aus als sie ohnehin schon austrahlten. Immer in Bewegung stand auf der Bühne so gut wie nie etwas still.

Ein paar Eindrücke nun hier:

Zu dem Bild 8 muss ich sagen, das es für mich leicht 3D wirkt. Ist dem so oder liegt das an meiner neuen Brille?

18. Irische Tage – Karan Casey

Ihre Stimme wird von vielen als schützenswertes Kulturgut des Irischen Landes angesehen und am Donnerstag war Karan Casey zu Gast im Jenaer Volksbad.

Das ehemalige Schwimmbad füllte sich recht schnell und ehe man sich versah waren alle Plätze besetzt und alle warteten das Sie endlich auf die Bühne kam und das Konzert losging.

Kurz nach 8 war es dann auch soweit und Karan Casey mit ihrer Band kam auf die Bühne und begann mit ihrem Gesang. Ohne Frage war dieser sehr schön und das Publikum war sichtlich fasziniert und wagte kaum zu atmen. Karan lies hin und wieder auch ihre Band die Freiheit, allein ihr können zu zeigen und zu beweisen, das sie sich nicht hinter Karan Casey verstecken müssen.

Ein paar visuelle Eindrücke des Abends nun hier:

18. Irische Tage – Donal O’Connor + 17 Jahre Pub

Der Pub feiert Geburtstag! Am 28.10.2009 war es schon der 17. Geburtstag und das Geburtstagsständchen durfte ein waschechter Ire spielen, Donal O’Connor. Er war schon vor zwei Jahren in der Friedenskirche bei den irischen Tagen dabei und hat sich gefreut, erneut hier in Jena spielen zu dürfen.

Er hatte sogar einen Song über seinen Aufenthalt in Jena bei dem letzten Konzert geschrieben, wo er in seiner Not im dunklen Johannisfriedhof Wasser lassen musste und am nächsten Tag den Ort im hellen sah. Eine sehr amüsanter Song ist daraus entstanden und der Pub lachte entspannt. Mitten in der Pause bekam dann Raikl auch noch einen geburtstagskuchen, den er unter den Gästen verteilte. Auch ich bekam ein Stückchen ab und befand den Kuchen für sehr lecker.

Die Stimmung im Pub war im Weiteren sehr ausgelassen, auch wenn man manchmal das Gefühl hatte, das es ein wenig respektlos ist, wenn der halbe Pub sich lautstark unterhält, während der Musiker auf der Bühne singt. Aber vielleicht seh ich das nur zu einseitig.

Ein paar Impressionen des Abends nun hier:

18. Irische Tage – Flaxmill live

Ein langer Arbeitstag lag hinter einem und man wollte sich ein wenig zurücklehnen. Da passte es gut in den Plan, das Flaxmill in der Noll spielen sollte.

Eine gute Entscheidung sollte das sein. In gemütlicher Runde spielte Flaxmill, diesmal in der zweier Besetzung mit Gunnar und Josa, eine kleine Auswahl aus ihrem großen Repertoire mit Schwerpunkt auf irischer Musik. Nebenbei habe ich ein paar Bilder gemacht und nun hier eine kleine Auswahl.

Danach ging es noch kurz in den Pub, eigentlich mit dem Plan auch noch von Rudi das ein oder andere Bild zu machen, aber das heißgeliebte Rotlicht machte dem einen Strich durch die Rechnung. So hat man sich halt einfach bei einem Strongbow zurückgelehnt.

18. Irische Tage – The Shockwave Riders

Wie schon die letzten Jahren fand auch dieses Jahr ein Konzert in der Jenaer Friedenskirche statt. Wie im vorrigen Jahr war das Konzert auch zu einer etwas experimentielleren Sorte zuzuschreiben.

Ich muss an der Stelle zugeben, das ich mich nicht entscheiden kann als was ich das jetzt einordnen soll. Gutes Konzert oder eher ein 0815 Konzert. Scheinbar habe ich keinen richtigen Zugang zu der Musik gefunden. Schlecht war es auf keinem Fall, das kann ich sagen. Vielleicht waren mir die Lieder alle zu ähnlich. Auch weckte die Beschreibung im Flyer doch andere Erwartungen. Vielleicht liegts auch daran. Falsche Erwartungen.

Dem Publikum hat es aber sichtlich gefallen und so wurde nach einer Zugabe gerufen als sich die beiden Damen von der Bühne verabschieden wollten. Diese folgtem dem auch und spielten noch ein Stück mit Trommel und Dudelsack.

Ein paar Impressionen nun hier.

Aber noch ein Kommentar zum Licht. Wieso gibts so gut wie nie orange Filterfolien? Die sind doch viel schöner als die Blauen und Roten… Orange. Orange. Orange. Probierts mal aus.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

Recent Posts

About Me

Copyright

»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004