Rugby Fiddlers Green Jena vs. SC Siemensstadt

Nach dem letzten Auswärtssieg des Jenaer Rugbyteams stand heute auf dem heimischen Platz der SC Siemensstadt. Pünktlich 15 Uhr startete das Spiel und es ging rasant los. Schnelle Ballwechsel, lange Spielzüge und energische Angriffe prägten sofort das Spiel.

Im Verlauf stellte sich zwar bei den Jenaer das Problem heraus, das es nicht zu einem richtigen Mannschaftsspiel kam, zu viele Einzelaktionen im Sand verliefen und die Kommunikation zu kurz kam. Dies nutzte Siemensstadt aus und legte den ersten Versuch.

In der zweiten Hälfte steigerte sich nochmal Jena, schaffte noch einen Versuch und 3 Strafftritte, leistete sich aber auch 2 Unkonzentriertheiten die zu 2 weiteren Versuchen der Gegner führten. Am Ende standen die Siemensstädter als Sieger mit 19:14 fest.

Für mich war es eines der besten Rugbyspiele die ich gesehen habe, schön dynamisch und übers ganze Feld verteilt.

Ein paar Eindrücke des Spiels nun hier:

Folk Club Jena presents Mathew James White

Nach der Sommerpause startete der Jenaer Folk Club in die neue Saison. Den Start machte der gebürtige Neuseeländer Mathew James White.

Bei einem gut gefülltem Pub ging es dann auch kurz nach 20 Uhr los. Neben den altbekannten Songs gab es auch zwei schöne Premieren von neuen Songs. Die Stimmung war sehr ausgelassen, das Publikum lauschte der Musik und belohnte jeden Song mit einem ausgewachsenen Applaus. Mathew fühlte sich sichtbar wohl auf der Bühne und genoss es hier zu spielen.

Die Zeit verging mal wieder wie im Fluge und schon war der letzte Song gespielt… aber dem Publikum war dies nicht genug und forderte Mathew mit klatschen wieder auf die Bühne. Der folgte auch prompt und gab noch 2 weitere Stücke Unplugged zum Besten. Auch der nächste Versuch nach dem Final Song das Konzert zu beenden wollte nicht klappen und so „musste“ er ein weiteres Stück darbieten.

Am Ende waren alle zufrieden und hatten ein sehr gutes und gemütliches Konzert erlebt. Nachdem ein paar CDs die Besitzer gewechselt haben, neigte sich auch dieser Abend einem Ende zu.

Hier nun ein paar Impressionen des Abends:

 

Frauenrugby 8er-Regionalliga Turnier

Am dritten Oktober fand in Jena im USZ Oberaue wieder ein Frauenrugby Regionalliga Turnier statt. Ganz neu war, das es im 8er-System gespielt wurde. Trotz der momentanen möglichen Aufnahme des 7er-Rugbys in die Olympischen Spielen fand der deutsche Rugbybund, dass das 7er Rugby nicht das richtige wäre und stellte es auf das 8er Rugby um. Eine Entscheidung, die von keinem wirklich begrüßt wurde, da das ganze System das Spiel massiv zu einer Kinderveranstaltung degradierte. Auch zwang es mehrere RugbyClubs zur spielerischen Zusammenarbeit, da man allein nicht genug Spieler aufbringen konnte.

Soviel zu dem neuem System. Das Wetter war schön, nicht zu warm, nicht zu kalt. Nahezu perfekt. Am Ende kamen die folgenden Resultate heraus:

USV Jena vs. TSV Leipzig Wahren (12:0) 43:5

Berliner SV 92 vs. RK03 Berlin (0:7) 7:14

USV Jena vs. RK03 Berlin (5:0) 12:19

Berliner SV 92 vs. TSV Leipzig Wahren (12:5) 24:5

Rugby Fiddlers Green Jena vs. SG Stahl Brandenburg

Samstag. 2. Spieltag in der jungen Rugby-Saison. Nachdem am ersten Spieltag noch kurzfristig etwas dazwischen kam, konnte ich nun endlich mal wieder einem Spiel des Fiddlers Green Jena Rugby Team beiwohnen. Der heutige Gegner war die SG Stahl Brandenburg.

Pünktlich um 15 Uhr startete das Spiel. Anfangs noch recht ausgeglichen fand sich das Jenaer Team schnell in der eigenen Hälfte wieder, verteidigte aber die Endzone erfolgreich. Eine befreiende Konteraktion wollte aber nicht gelingen. Viel zu oft gingen Gassen verloren und auch einige Fehlpässe schlichen sich ein. Kurz vor der Halbzeit schaffte die SG Stahl Brandenburg 3 Punkte zu holen.

Nach der Halbzeit ging es gut für die Jenaer los, man machte schnell Boden gut und stand kurz vor einem erfolgreichen Versuch. Doch dann wurde ein Pass abgefangen und plötzlich konterte Brandenburg und machte selber einen erfolgreichen Versuch. Nicht viel später gelang ein weiterer erfolgreicher Versuch, wenn er auch umstritten war, ob er denn wirklich in der Endzone abgelegt wurde. Der Schiedsrichter sagte ja. Aber der Schiedsrichter war auch eine Sache für sich. Von beiden Teams wurde er arg kritisiert. Viele Entscheidungen waren zum Teil völlig unbegründet oder wurden mit nicht regelkonformen „Spielaufnahmen“ fortgesetzt. Kurz vor Schluss bäumte sich das Jenaer Team nochmal auf und wurde auch mit einem erfolgreichen Versuch belohnt. Leider war nach dem Versuch auch schon die Spielzeit um und die durch jenen Versuch zurückgewonnene Zuversicht konnte nicht mehr in Punkten umgesetzt werden. So stand es am Ende 05:13 für SG Stahl Brandenburg.

Hier nun ein paar Impressionen des Spiels:

Traditional Irish & Folk Session September 09

24.09.1759 Irland. Dublin. Arthur Guinness pachtet für 9000 Jahre das St. James’s Gate um ein Bier zu Brauen. Die Geburtstunde des weltbekannten Guinness.

24.09.2009 Deutschland. Jena. Irish Pub Fiddlers Green feiert den 250 jährigen Geburtstag mit Braterei, Freibier und Snacks.

Daneben war auch eine Session angesetzt. Am Ende wird das wohl die größte in diesem Jahr gewesen sein. Die Stimmung ist ausgelassen, die Besucher gut versorgt und die Bühne rappelvoll. Nach und nach steigen alle Musiker ein bis eine vielfältige Tonkulisse den ganzen Raum erfüllt. Von der Geige über das Cello, dem Bodhran, der Gitarre, dem Banjo, der Mandoline und diversen Flöte waren fast alle typisch irischen Instrumente vertreten. Ebenso wurde eine schwedische Nyckelharpa, ein Schiffersklavier und Cajón eingesetzt, um das musikalische Spektrum des Abends zu bereichern.

Unermüdlich wurde gespielt, nur hin und wieder wurde kurz unterbrochen um ein neues Guinness zu holen und die trockene Kehle zu befeuchten und neuen Treibstoff für eine weitere Runde Traditionals bereitzuhalten.

Nach vielen Stunden neigte sich dann aber auch dieser Abend einem Ende und langsam leerte sich der Pub. Am Ende waren fast nur noch die Musiker da und spielten ein paar letzte Songs für sich.

An dieser Stelle möchte ich auch bemerken, das ich aufgrund eines Werkstattaufenthalts meiner D300 mit meiner alten D80 fotografieren musste. Da ist mir wieder bewusst geworden, wie gut die D300 ist und das sich der Schritt damals, also der Wechsel auf die D300 wirklich gelohnt hat. Neben besserem Rauschverhalten bieten die 51 AF-Messfelder eine weitaus größere Flexibilität als auch eine bessere und schnellere Anfokussierung gegenüber den 9 AF-Messfelder der D80.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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