KLEZ.E + Gary Live

Zwei schon recht lang existente Bands gaben am gestrigen Abend ein Konzert im Rosenkeller. Den Anfang machte die kleine Zweierbesetzung von Gary, Astrid Noventa und Robert Stadlober. Schon hier merkte man, der Besuch des Konzerts hat sich gelohnt. Eingängige Songs eingängig präsentiert. Ruhige Stücke liessen das Publikum in den weiten des Rosenkellers schweben und dem stressigen Alltag entfliehen. Nach diesem Ausflug ging es dann nach einer Pause mit KLEZ.E weiter.

KLEZ.E nutzte Bilder um die Musik, um ihren selbstertüfftelten Klangkosmos zu unterstützen. Die Musik war ganz anders als das was man sonst in der Rose hört oder gar im Radio. Erfrischend anders. Konnte man schon bei Gary seinen Geist im Rosenkeller schweben lassen, so konnte man nun ihm freien Lauf lassen und völlig abschalten. Ein super Konzert mit vielen vielen Klängen und immer wieder überraschenden Elementen in den Songs. Ganz anders aber doch sehr vertraut.

Das Licht war leider nicht ganz so toll, herrschte bei Gary noch das Rose-typische Rotlicht vor, so gab es bei KLEZ.E beinahe nur noch das Licht vom Beamer, der die visuelle Unterstützung lieferte. Doch seht selbst was dabei herausgekommen ist:

Ein Wunsch an die Rose habe ich trotzdem noch. Unternehmt doch endlich was gegen den ständig vorhandenen Tinnitusartigen Pfeifen aus den Boxen. Danke.

AmpelKampagne Jena

Man geht mal wieder einfach durch Jena und was sieht man? „some.“ war mal wieder aktiv und auf seine „Initiative Sauberkeit und Ordnung Mit Entschlossenheit“ scheint eine Kampagne zur Kreativen Ampelgestaltung gestartet zu haben. Ich konnte acht verschiedene Motive finden:

Eine glückliche Ampel sieht demnach wohl so aus:

Ich bin gespannt ob noch weitere Botschaften in Jena aufkreuzen oder existieren. Ich werde meine Augen offen halten.

The Doors of Perception Live

Eine der besten Doors-Coverbands Europas spielte im Jenaer Rosenkeller –  The Doors of Perception. Die Songs von The Doors haben mir schon lange gefallen und da stand es ausser Frage, das ich da unbedingt hingehen muss. Ich sollte auch am Ende nicht enttäuscht werden und konnte eine geniale Coverband erleben. Leider musste man wegen eines Ausflugs in eine Stahlgiesserei am nächsten Tag schon recht früh gehen. Ein paar Impressionen gibt es dennoch hier:

Traditional Irish & Folk Session September 2010

Der 30. September markiert für mich den letzten Tag als Student und auch den letzten Donnerstag des Monats. Zweiteres impliziert natürlich, das im Fiddlers Green die Traditional Irish & Folk Session stattfindet. Also wusste man auch, wo man diesen letzten Studentendaseinstag verbringen soll.

Man kam im Pub an und schon hörte man die ersten Sessionklänge von der Treppe kommen. Eine kleine Delegation aus Weimar spielte schon oben. Wenig später kam dann auch die Jenaer Fraktion an und so wurde es eine recht große Runde mit einem abwechslungsreichen Musikmix.

Arthur Guinness Day mit Flaxmill

Scheinbar von dem Erfolg der 250 Jahrfeier von Guinness im letzten Jahr so überzeugt, startete Guinness auch dieses Jahr wieder eine große Feier am 23. September. Die Marketingmaschinerie ist angerollt und nun wird der Arthur Guinness Day jedes Jahr an diesem Tag gefeiert. Die ganze Sache scheint gut angenommen zu werden, liegt doch der St. Patrick’s Day beinahe genau ein halbes Jahr entfernt. Und einen guten Grund um Guinness zu trinken schadet wohl auch keinem Iren. Das (oder der?) Irish Pub Fiddlers Green steht dem da dann auch in nichts nach und so wurde Flaxmill, auch schon beinahe ein „Dinosaurier“ der Jenaer Folkszene eingeladen um den Feiertag ordentlich zu umrahmen.

Auf der kleinen Bühne machten sich so Holger, Tim und Gunnar breit und boten ein Wunschkonzert. Jeder der drei durfte sich hin und wieder einen Song wünschen und so erfüllten sie beinahe jeden Wunsch von sich. Der Abend wurde feuchtfröhlich, die Stimmung auf der Bühne war sehr gut und im nächsten Jahr wird im Pub wohl auch der letzte Zentimeter Platz an diesem Tag vergeben sein. Nach drei Runden und kurz nach eins war dann jedoch auch dieser Abend zu Ende.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004