Es ist soweit. 24h nach dem Konzert nun endlich die Bilder 😉 Da man lange genug warten musste, diese nun gleich als Erstes.
Nach alldienstaglicher Ankündigung im Pub von Rudi war es nun soweit. Fiddler’s Green war im F-Haus angesagt. Jedoch bevor diese die Bühne überlassen bekamen haben 2 Vorbands das Publikum angeheizt. Als Erstes waren die Stöcke dran. Ohne großartig Worte zu verlieren starteten sie halb neun. Für manchen zu zeitig, da ja fast überall der Start mit 21 Uhr angegeben war. Nun ja. Leider etwas unglücklich geplant, aber nun nicht änderbar. Jedenfalls begann deren Auftritt gewohnt energiegeladen und das Publikum wurde langsam warm, wenn auch noch sehr verhalten. Nach einer dreiviertel Stunde volles Programm ohne großen Kommentarblöcken verabschiedeten sich die Stöcke unter großen Applaus.
Es folgte die zweite Vorband, Volkstrott genannt. Nachdem diese ihr Programm angespielt hatten kam eine etwas größere Umbaupause.
Kurz nach Zehn wurde es dann dunkel. Es ging los. Sowohl die Band als auch das Publikum legte sich voll ins Zeug. Die Jungs von Fiddler’s Green hatten zu jeder Zeit das Publikum auf ihrer Seite und gaben alles. Das Publikum dankte dies mit noch mehr Begeisterung! So wurden dann im Verlaufe des Abends auch mehrere neue Songs gespielt. Ganze zweieinhalb Stunden sollte das Konzert dauern. Drei Zugaben krönten das Konzert. Zuerst ein Solo des Frontmanns und dann noch zwei Stücke wieder mit der kompletten Band.
Mit einem kräftigen Applaus wurde dann Fiddler’s Green von der Bühne verabschiedet.
Nachdem man am Montagabend erfahren hat, dass man zu den Glücklichen Gewinnern zweier Gästelisteplätze für das CD-Releasekonzert gehört, war es gestern dann soweit. Zehn vor Zehn begann die Nebelmaschine die Bühne zu verhüllen. Weitere unendlich lang anfüllende 10 Minuten vergingen bis endlich die Band auf die Bühne kam. Dieser Start wird einem lange im Gedächtnis bleiben. Kurze Trommelschläge mit Stroboskoplicht, darauf folgende kurze Dunkelheit und dann wieder Trommelschläge. Sehr energiegeladen und eindringlich wurde der erste Song gespielt, der Titeltrack des neuen Albums „The Colour of Snow„.
Danach folgte das schon im Voraus veröffentlichte Stück „Prisoner„. Im Gegensatz zu der CD in der gewohnten Stimmlage von Felix. Nach dem Konzert erfuhr ich aber, dass die CD-Aufnahme nur einer verstopften Nase und Termindrucks diese etwas ungewöhnliche Stimmlage verdankte. Wobei man beim öfteren Anhören des Lieds immer mehr gefallen daran findet. Ja, es kommt einen so vor, als ob gerade dies, die Intension des Songs noch unterstreicht.
Weiterging es mit einem weiteren neuen Song, „Rainhouse“. Danach folgten zwei altbekannte Songs, „Comes Around“ und „Crystal Lake„.
Dann ein weiterer Höhepunkt des Abends. „Happy Go Lucky„. Schon bei dem Unplugged Konzert in Dortmund versprach dieser Großes. Damals noch in einer frühen Version. Nun ausgereift und noch besser als damals. Für mich der beste Song des neuen Albums. Gefolgt wurde dieser Song von einem der besten Songs der ersten CD, von „Dreamdancer„. Danach kamen noch 2 weitere neue Songs, „Tourist“ und die Single „Allein Allein„. Das publikum übernahm sofort wieder die Rolle des „Stadiumchors“ und sang den „Allein Allein“ Refrain sofort mit und vor. Das Ende von „Allein Allein“ sollten zugleich auch den Schluss des Konzerts markieren. Die Band verlies unter lauten Applaus die Bühne.
Kurz darauf erschien wie schon fast gewohnt Felix allein und spielte wie so oft als Zugabe sein „Solo„. Die letzten beiden Songs sollten dann „Somedays Sundays“ und „Look“ werden. Danach war leider wirklich Schluss und Polarkreis 18 verlies nach einer Verbeugung die Bühne und gab im Freien am Merchandise-Stand geduldig Autogramme.
Natürlich musste ich mir auch wieder ein komplettes Unterschriftenset holen, da dies schon irgendwie dazugehört. Eine Setlist konnte ich mir auch schnappen und diese von Felix signieren lassen. Das ich da gleich ein Exemplar des neuen Albums erworben habe ist ja nun selbstredend klar.
Da ich das Konzert genießen wollte, habe ich meine große Kamera zuhause gelassen, aber musste dennoch ein paar Bilder machen. Da aber da dann nur mein Handy zur Verfügung stand, ist die Qualität natürlich nicht so toll.
Abschließend muss ich sagen. Dies ist eins der besten Konzerte gewesen, die ich gesehen habe. Bei meinen bisher 7 Polarkreis18-Konzerten war dieses das Beste. Durchgehend gute Songs, keine Durchhänger. Mir fällt grade keine Band ein, wo es ebenso keine Durchhänger gibt. Die Performance von Frontmann Felix ist so energiegeladen. Unvergleichbar mit anderen Künstlern Deutschlands. Kein anderer geht so in seiner Musik auf wie er. Im Nachhinein hat man von Christian, dem Drummer auch erfahren, dass er doch ein paar kleine Fehler gespielt hätte, da er so aufgeregt war. Ein gutes Zeichen in meinen Augen. Da ist noch keine große Routine drinnen. Genau so sollte es auch sein. Jedes Konzert ist etwas besonderes, eine Herausforderung.
Mein Tipp zum Schluss: Man sollte sich ein Polarkreis 18 Konzert nie entgehen lassen, wenn es einem Möglich ist ein solches zu besuchen. Man wird es nicht bereuen. Dieser Bericht kann bei weitem nicht alles beschreiben, was man erlebt, wenn man ein solches Konzert besucht. Man muss es selbst live erleben!
Wie die Zeit vergeht. Schon kam der erste Sonntag des Oktobers und damit auch das zweite Sonntagskonzert nach der Sommerpause im Pub. Diesmal wurde die Band Andrea On The Wing angekündigt. Dieses Duo bestehend aus Andrea Zöllner und Holger ‚Josa‘ Sauerbrey habe ich erstmal auf Schloss Brandenstein gesehen und gehört. Josa war zuvor schonmal Gast bei einem solchen Sonntagskonzert und auch schon vor meiner Kamera bei den Shooting für das Onkel Tims Hütte CD-Cover.
Genug der Vorgeschichte und nun zu dem Konzert. Anfangs sollte es ein Konzert mit elektrisch verstärkten Instrumenten und Stimmen werden. Fünf Minuten vor Beginn entschied man sich aber für ein Unplugged Konzert. Dies sollte keine schlechte Entscheidung sein. Jedes Lied wurde mit einen guten Applaus belohnt und die Zwischentexte wurden oft mit einem heiteren Lachen quittiert. Die obere Etage des Pubs wurde im Verlaufe des Konzerts immer voller bis am Ende kaum noch Platz war. Nach einer Pause ging es weiter und als es zum Ende kam, wollte das Publikum das Ende nicht hinnehmen und forderte Zugaben. Diese gab es dann auch und zusätzlich neben den zwei „geplanten“ Zugaben wurde noch ein Wunsch erfüllt und auch eine kleine Anekdote zu dem gewünschten Lied erzählt. Nach drei Zugaben war dann allerdings endgültig Schluss und das Duo wurde mit tosenden Applaus von der „Bühne“ verabschiedet.
Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, sie sind die dienstälteste U2-Coverband Deutschlands, natürlich nur auf das Alter der Band bezogen, die Mitglieder sind alle noch jung ;). Dieses Jahr feiern sie ihr 10 jähriges Bestehen! Ein kleine Jubiläumstour gibt es da natürlich auch und eine Station war in Chemnitz zum Modefest.
Da mein Vater ein U2-Fan ist und vor 2 Jahren diese Coverband in Jena kennen gelernt hat und nun auch von ihr ein Fan ist, ergab sich für mich die Möglichkeit One auch außerhalb von Jena zu besuchen. Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los. Da die Bühne hauptsächlich dem Modefest geschuldet als Laufsteg dient, war sie sehr langgestreckt und Zono, der Frontmann von One, bewegte sich ständig hin und her… pendelnd zwischen Band und Publikum. Bis auf ein paar kleine Störenfriede, die sich wichtig machen mussten, darunter auch ein sehr penetranter Irre, der letztendlich auch von Zono genervt unter Beifall gebeten wurde sich hinzusetzen und endlich den Mund zu halten, war es ein recht ruhiges Konzert. Wegen der Kühle und der Großzügigkeit der Bühne und des Geländes wollte dennoch nicht so wirklich die sonst gewohnte Atmosphäre aufkommen. Viel Applaus gab es trotzdem! Leider musste um 22 Uhr schon Ruhe sein, da sich sonst wohl ein Anwohner gestört fühle und in der Vergangenheit bei solchen Veranstaltungen schon des öfteren die Polizei gerufen hat.
Jedenfalls hat dieses Konzert meine Erwartungen erfüllt und ich freue mich auf deren Auftritt im Jenaer Irish Pub Fiddler’s Green am 31.10.2008!
Momentan ist leider bei mir irgendwie beim Fotografieren der Wurm drin und ich habe hin und wieder arge Probleme mit dem Licht zurechtzukommen. Grade hier hat es mich selber gewundert, da das Licht doch recht gut war. Nuja. Es gibt halt Hoch und Tiefs…
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Anfangs hatte ich in der Fotografie den Gegenpol zum doch recht trockenen Studium gefunden, nach dem Studium hat sie sich zu einem schönen Hobby entwickelt mit professionellen Anspruch, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für diese tolle Beschäftigung arg beschnitten wird.
Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. März 2014 geht es dann mit der Nikon D4s endgültig auf den Olymp der Kameratechnik, danach gibt es keine Ausrede mehr, die Technik ist schuld. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen.... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004