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29. Irische Tage – Tillermans Friend

Eigentlich – ja eigentlich ist ein gutes Wort für die 29. Irischen Tage – eigentlich sollte ja heute eine Marokkanische Band im Restaurant Bauersfeld spielen, eigentlich sollte auch schon mit der gestrigen Session, die eigentlich ein Konzert sein sollte, eigentlich in den Pubgeburtstag reingefeiert werden, zur Feier des Tages eigentlich ein Fass Freibier angestochen werden und eigentlich sollte erst morgen das Finale der 29. Irischen Tage stattfinden. Eigentlich.

Recht kurzfristig ist Ronald “Tillermans Friend” Born eingesprungen und sorgte für die musikalische Untermalung des 28. Pubgeburtstags. Kurz vor der erneuten Schließung des Pubs nutzten viele noch einmal den Abend und tranken bei guter Musik das eine oder andere Guinness. Das vornehmlich rote Bühnenlicht war letztlich ganz passend… Alarmstufe ROT für das kulturelle Leben in Deutschland.

So nehmen dann auch die 29. Irischen Tage ein verfrühtes Ende, nur 2020 hält sich noch. Warum eigentlich?

29. Irische Tage – Traditional Irish & Folk Session

Wegen Covid-19 wurde die Planung der irischen Tage noch einmal umgeworfen und anstatt einer Schweizer Band stand nun die Traditional Irish & Folk Session auf dem Programm.

So kurz vor dem erneuten Lockdown kamen noch einmal viele Musiker zusammen und sorgten für einen sehr gemütlichen Abend! Mit viel Spielfreude wurde nochmal gemeinsam musiziert und sich gegen die aktuelle Situation aufgebäumt.

29. Irische Tage – Flaxmill

Mit der Band Flaxmill konnte das Paradies-Café einen Stammgast der irischen Tage begrüßen. Gleich mit einer Überraschung begann dann auch Flaxmill ihr Konzert. Gefühlt zum ersten Mal eröffnete Irina den Abend an der Gitarre und Gunnar begnügte sich mich Flöte und Gesang.

In zwei Runden gab es viele schon lang nicht mehr gehörte Stücke aus dem Flaxmill-Repertoire zu hören, garniert mit einigen neueren Stücken. Bei zwei Stücken holte Flaxmill noch Eberhard auf die Bühne, der beide mit einem Kontrabass unterstützte.

Die Zeit verging wieder wie im Fluge und nach zwei Zugaben war der Abend schon wieder zu Ende.

29. Irische Tage – JANNA

Zum ersten Mal bei den irischen Tagen dabei war das Café Zeitreise und konnte das Duo JANNA begrüßen. Im neu angelegten Biergarten direkt am alten Paradiesbahnhof präsentierten Jo und Hanna eine feine Auswahl aus Irisch-Schottischer Folklore älteren als auch neueren Datums.

In drei Runden konnten die Gäste sich zurücklehnen und der Stimme von Hanna und dem Geigen- und Waldzitherspiel von Jo lauschen und sich in Gedanken auf eine kleine Reise auf die grüne Insel begeben! Perfekte Zutaten für einen gemütlichen Sonntagnachmittag!

29. Irische Tage – More Maids

Gleich zweimal das gleiche Konzert an einem Tag – in welch verrückten Zeiten leben wir. Zum traditionellen Konzert im Rathaussaal hat Raik dieses Jahr die More Maids eingeladen. Die eigentlich 4 Frauen von More Maids konnten aufgrund eines “schlimmen Tennisarms” nur zu Dritt das Konzert bestreiten, aber das tat dem Abend keinen Abbruch.

Im Repertoire der sogenannten First Ladys of Irish Folk standen einige schon in Jenaer Kreisen sehr bekannte Stücke, aber die zugehörigen Interpretationen der Geschichten ließen ein ganz neues Licht auf die Lieder scheinen. In zwei Runden konnten die Drei das ausverkaufte Haus begeistern und am Ende war eine Zugabe nicht genug, sie mussten ein zweites Mal auf die Bühne zurück!

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004