Folk Club Jena presents: Marit

Der erste Sonntag nach der Session, der ich leider nich bewohnen konnte. Zugleich auch der erste Sonntag im Monat und damit Folk Club Zeit. Dieses Mal wieder recht kurzfristig organisiert, gab Marit ihr Bestes. Mit einer bunten Mischung verschiedener Coversongs begeisterte sie das Publikum. Zum Abschluss gab es noch eine sächsisch interpretierte Version von „Irgendwann, Irgendwo“. Die Zugaben waren dann zwei selbst geschriebene Songs. In meinen Augen etwas spät. Ist nicht grade auch der Folk Club ein Ort, wo man mal etwas ausprobieren kann? Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn der Fokus auf eigene Songs gelegen hätte. Die zwei Kostproben waren gut und ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei diesen beiden um die Einzigen handeln sollte.

Ein paar sehr wenige Bilder gibts auch.

Andrea on the Wing im Fiddlers Green

Gleichzeitig zu dem Konzert von Celarda in der Leuchtenburg fand im Irish Pub Fiddlers Green ein Konzert von Andrea on the Wing statt. Nachdem man von der Leuchtenburg bedeutend schneller und bequemer nach Jena wieder gelangte, fast direkt vor dem Pub rausgelassen wurde, eine staubtrockene Kehle hatte, war es nur logisch nochmal kurz im Pub vorbeizugucken und die letzte dreiviertel Stunde des Konzerts mit anzugucken. Bei einem erfrischenden Pint Strongbow konnte ich das Ende des Konzerts schön genießen und Josas beeindruckendes Mundharmonikaspiel genießen. Andreas Gesang war eine sehr schöne Ergänzung des Ganzen und lies die Zeit wie im Fluge vergehen. Natürlich sind auch ein paar Bilder dabei entstanden. Leider war das Licht weitaus röter als im verruchten Rotlichtmilieu. 

Ein paar Bilder nun hier. Mal etwas anders bearbeitet.

Frauenrugby USV Jena vs. RK03 Berlin

Es ist ein wunderschöner Samstag vormittag, etwas früh, aber noch angenehm kühl. Der Himmel ist strahlend blau und der Rasen grün. Frauenrugby ist angesagt. Der USV Jena spielt gegen den direkten Tabellenkonkurrenten RK03 Berlin. Es verspricht ein spannendes Spiel zu werden. Nach dem Anpfiff wurde schnell klar, Jena ist in Topform und dominiert das Spiel deutlich. Schon recht früh führt Jena mit 10:0. Kurz vor der Pause gelingt Berlin zwar der Anschluss mit einem erfolgreichen Versuch samt Erhöhung, aber am Ende sollten dies die einzigen Punkte bleiben. Jena verbesserte sich in der 2. Halbzeit nochmals und baute die Führung auf 34:07 aus und gewann hochverdient das Spiel.

Ein paar Bilder des Spiels nun hier:

Rock Gegen Regen

5 Bands – ein Abend. Rock gegen Regen. Rosenkeller. Das war das Programm am 16.04.2009. Schade war nur, dass das Konzert genau da stattfand, als sich ein Wetterwechsel vollzog. Die Sonne verabschiedete sich und der Regen kam. In diesem Sinne ging wohl etwas schief. Bei dem Konzert waren dabei eine lokale Band names Short Story Heroes, Crash Casino, Angelika Express, 5Bugs und Mark Foggo. Zufälligerweise spiegelte am Ende bei der Sichtung der Bilder und die Anzahl der gewählten Fotos sich die Kurve wieder, wie gut ich die Bands fand. Short Story Hereos. Schlecht. Nur 7 Bilder. Crash Casino. Schon besser aber nicht mein Ding. 13 Bilder. Angelika Express, die Band, die ich auch schon vom Namen her kannte, der Höhepunkt für mich an diesem Abend. 18 Bilder. 5Bugs, teils gut, vor allem die ruhigeren Stücke, teils in Ordnung. 13 Bilder. Mark Foggo. Ska. Nix für mich. Was an Ska so toll sein soll kann ich nicht nachvollziehen. 7 Bilder.

Bei dem gesamten Konzert ist zu kritisieren, das es nervt, wenn man testen will, wie laut die Boxen aufgedreht werden können bevor die durchbrennen. Eine gute Band reisst auch mit leiser Musik die Menge mit. Aber das war gestern eindeutig zu laut. Sowas muss nicht sein.

Egotronic + Captain Capa Live

Ostersonntag. Schönstes Wetter und ein noch schönerer Abend. Egotronic und Captain Capa in der Rose. Erst vor wenigen Wochen durch den Namen auf die aufmerksam geworden und mal reingehört. Was ganz anderes, aber es ist gut. Mir gefällts. Also ein weiterer Grund da mal vorbeizugucken. Schon vorweg, es hat sich gelohnt.

Wider erwarten mal so pünktlich gekommen, das es auch prompt los ging als ich meine Ausrüstung abgestellt hatte und die Kamera in die Hand genommen hatte. Licht war nur sehr spärlich vorhanden und die Vorband, Captain Capa, half auch nicht durch ihr abgehen. Ein paar Bilder sind halbwegs gelungen. Die Musik – genial. Fein Fein Fein. Hin und wieder brauch ich solchen Electro-Trash-Punk. Jedenfalls bezeichne ich diese Musikrichtung so. Das Publikum war auch sofort dabei und schon jetzt tobte die Rose. Am Ende hat sich der eine Laptop von denen ausgeklinkt so sehr ging es da auf der Bühne ab. Nach einer für eine Vorband unübliche Zugabe, ging es nach kurzer Umbaupause weiter mit Egotronic. Dachte man, bei Captain Capa ist das Publikum voll dabei, so wurde es nun nochmals getoppt. Nach vier Songs musste ich aufhören mit Fotografieren… Aufgrund des tobenden Publikums war die Luftfeuchte auf gefühlte 1000% angestiegen und meine Objektive waren allesamt beschlagen. Ist mir noch nie passiert. Jedenfalls sind davor ein paar Bilder schon auf der Speicherkarte gelandet. Letztenendes konnte ich mich so auf die Musik völlig konzentrieren und dieses Konzert in vollen Zügen geniessen. Das Publikum riss die Band so mit, dass diese am Ende ihre Planung komplett änderten und an die 6-7 Zugaben gaben. Völlig ausgelassen und sichtlich von dem Publikum begeistert „ravten“ sie die Rose weiter. Am Ende nachdem schon das Licht wieder angegangen ist und offensichtlich nun doch das Konzert ein Ende gefunden hatte, gab es eine weitere Zugabe. „Raven gegen Deutschland“ wurde ein zweites mal dargeboten. Dem nicht genug legte danach noch Einer der Egotronics auf und beendete den Abend stilvoll.

Ein paar visuelle Eindrücke hier:

 

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004