The Acting Apes + Kitty In A Casket Live stand auf dem Plan beim Cafe Wagner. Da ich für The Acting Apes ein paar Bilder für deren neue CD machen sollte, habe ich auch gleich noch das Konzert besucht und dort ein paar Fotos gemacht. Völlig passend gekleidet mit einem orangen T-Shirt unter schwarz gekleideten Publikum bin ich natürlich kein bisschen aufgefallen, aber das ist auch egal. Das Licht war zwar farblich angenehm, aber von vorn völlig fehlend. Das kam dabei raus:
Ein weiteres Highlight im Puballtag war das Konzert von Colorblind im Fiddlers Green am 16.05.2009. Nachdem im März des Jahres das neue Album „Stories From The Inside“ von eben jener Band das Licht der Welt erblickte, wurde es höchste Zeit im Pub aufzutanzen. Doch bevor Colorblind anfing, wurde einer jungen Dame aus Weimar das Mikro in die Hand gedrückt, nicht wirklich, aber sie durfte als Vorprogramm das Publikum anheizen. Diese Entscheidung sollte keiner Bereuen, eine sehr gute Stimme und eine Interessante Songauswahl. Jedenfalls bin ich dank ihr auf „Kleingeldprinzessin“ aufmerksam geworden, welche doch recht amüsante Musik macht.
Nachdem Razy, wie sie sich nennt, fertig wurde, keiner weiß, ob es an dem Anruf in dem vorletzten Songintermezzo lag, betrat Colorblind die Bühne. Kaum auf der Bühne ging es dann auch los. Die gewohnt schönen Songs wurden dargeboten und auch an so manch lustigen Kommentar zwischen den Songs wurde nicht gespart. Ansonsten kann ich an dieser Stelle nur sagen, hört es euch einfach einmal selber an. Ich will dieses Konzert so nicht weiter in Worte fassen, da es eh dem Konzert nicht gerecht werden würde.
Dienstag ist Ruditag im Fiddlers Green. Diesmal mit Special Guest Andy Glandt und seinem Banjo. Eine nette Abwechslung zu dem normalen Dienstag. Die Pausen zwischen den Songs mit mehr oder weniger kurzen Minidiskussionen untereinander gefüllt, war es ein schöner Abend.
Aber eins muss ich mal wieder an dieser Stelle loswerden. Das die Hölle mit rotem Licht assoziert wird, ist kein Zufall. Rotes Licht ist bööööse. Rotes Licht geht gar nicht. Reinrotes Licht ist noch viel viel schlimmer. Wer schenkt Raik eine Packung Lee 204 – Farbfolien? Verbannt die roten Folien in die Hölle!
Rudi Tuesday mal ohne Rudi. Dafür aber Kieran Halpin + Yogi Jockusch. Dieses Irisch-Deutsche Duo vertrat Rudi würdig, der sich davon am Ende auch noch selber überzeugte. Mal wieder ohne viel Worte zu verlieren die Bilder. Wieder in SchwarzWeiß. Warum wohl.
Das erste Mal, das eine neue Linse einen eigenen Beitrag hier bekommt, aber dieses Objektiv ist ja nun doch mal etwas anderes als meine anderen Objektive.
Das Lensbaby 3G ist die „professionelste“ Variante der Lensbabies Serie. Im Unterschied zu den kleineren Varianten lässt sich hier die Linsenposition fixieren und das Fokussieren geht auch bedeutend besser.
Doch was machen Lensbabies eigentlich aus? Prinzipiell sind es einfache Objektive mit nur 1-2 Linsen, die an einem recht flexiblen „Schlauch“ befestigt sind. Es ist also möglich die Linsen in eine zu dem Sensor schiefliegende Position zu bringen und somit die Schärfeebene zu verschieben. Das Fokussieren funktioniert durch Heran- bzw. Wegdrücken der Linsen von der Kamera. Die Belichtung ist auch völlig manuell. Die Blendenöffnung kann man durch Auswechseln der Blendenscheiben ändern, man kann sogar eigene Blendenöffnungsformen basteln. Dies habe ich auch probiert und bin mit dem Kleeblatt als Resultat recht zufrieden. Der einfache Aufbau der Linse ermöglicht ein anderes Aussehen der Bilder als mit den durchkonstruierten Objektiven. Dies hat einen besonderen Charme!
Schlussendlich, nein eigentlich beginnend kann ich sagen, das ist eine interessante Linse mit viel Potential, mit der ich viel Spass haben werde und wo ich noch so einiges an Fingerfertigkeit gewinnen muss.
Ein paar erste Eindrücke bei der ersten Testtour durch den Botanischen Garten und die Linse selbst nun hier:
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Anfangs hatte ich in der Fotografie den Gegenpol zum doch recht trockenen Studium gefunden, nach dem Studium hat sie sich zu einem schönen Hobby entwickelt mit professionellen Anspruch, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für diese tolle Beschäftigung arg beschnitten wird.
Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. März 2014 geht es dann mit der Nikon D4s endgültig auf den Olymp der Kameratechnik, danach gibt es keine Ausrede mehr, die Technik ist schuld. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen.... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004