BBL Pokal – Science City Jena vs. LTi Gießen 46er

Seit langen mal wieder ein Sporteinsatz. Basketball und da dann gleich das BBL Pokalspiel zwischen Jena und Gießen.

Anfangs überraschten die Gastgeber die Gäste und konnten einen guten Vorsprung herausarbeiten. Dann jedoch wurde durch die Schiedsrichter eine Spielwendung geschaffen. Mehrere Freiwürfe in Folge brachten die 46er wieder an die Jenaer Jungs heran und an denen vorbei. Diese Führung gaben sie bis zum Ende nicht mehr her und gewannen am Ende unverdient mit 77:58.

Ein paar Bilder davon nun hier:

17. Irische Tage – Tim McMillan & Friends Live

Der Abschluss der 17. Irischen Tage in Jena wurde von Tim McMillan & Friends vollzogen. Tim McMillan, der Ausnahmegitarrist von Naked Raven sollte alle Gäste verblüffen. Ein Gitarrenspiel wie es wohl noch keiner der Gäste gesehen hat. Rotierende Gitarren. Selbst erfahrene Gitarrenspieler waren sprachlos bei dem was dieser mit seiner Gitarre machte. Seine beiden Begleiter nicht minder begeisternd.

Eine Metallica-Interpretation von „Master Of Puppets“ war im Programm wie auch Stücke, deren Originaltitel er nicht wusste… Amüsante Geschichten zwischen den einzelnen Stücken liessen den Pub auflachen, ein kleiner Instrumentenstreit während eines Songs, wo Tim auf der Gitarre des Anderen spielen wollte und dieser aber auch bei ihm dann spielen wollte, beide aber nicht den Anderen auf ihrer Gitarre spielen lassen wollten, wurde noch während des Stücks mit einem Handschlag befriedet. Solche Kleinigkeiten werden so ein gutes Konzert noch lange in Erinnerung halten.

Eine Zugabe reichte nicht. Er wurde ein zweites Mal auf die Bühne geklatscht und dank des Managers von Tim der nach ihm meinte, wenn die dann nochmal klatschen sollten, dann gehe nochmal auf die Bühne und Spiel ein Stück, aber so was passiere nur selten… vor allem im Osten. Über seinen Manager konnte er recht amüsante Anekdoten erzählen. Sei hier nur eine erwähnt. Biologisch angebauter Kuchen, im Englischen ein organic cake wurde von dem Manager stets als biological cake bezeichnet… in Australien sorgte das des Öfteren für Verwirrung, da biological eine völlig falsche Übersetzung für biologisch ist. Damit werden da unten eher die Biologischen Kampfstoffe in Verbindung gebracht.

Hier ein paar Bilder dieses recht ungewöhnlichen Konzerts.

Damit sind auch die 17. Irischen Tage zu Ende gegangen. Insgesamt habe ich da 2655 Bilder geschossen und dabei ca. 38 Gigabyte Daten produziert. Die besten Bilder sind hier gelandet spätestens an dem Folgetag des jeweiligen Events. Irgendwie bin ich nun froh, dass die irischen Tage vorbei sind, aber auch traurig, da es doch schöne Tage waren mit schönen Konzerten. Ich freue mich schon auf die 18. irischen Tage und hoffe, dass dann auch wieder solch tolle Konzerte dabei sind wie dieses Jahr. Wie wäre es mit U2 in Jena? Oder was würde sonst die Dubliners überbieten?

17. Irische Tage – A Fist Of Fiddle with Audrey Darby

Das Abschlusskonzert der 17. Irischen Tage in Jena fand im Volksbad statt. Auf dem Programm stand das Ausnahmeprojekt „A Fist Of Fiddle“ mit dem Überraschungsgast Audrey Darby, welche extra aus Dublin eingeflogen wurde für dieses eine Konzert.

Ohne viele Worte zu verlieren, man musste es einfach erlebt haben. Geniales Konzert mit genialen Streichern und einer großartigen Stimme von Audrey. Gänsehautfeeling bei vielen Stücken. Begeisterung im Publikum. Wörter werden einer Beschreibung des Konzerts nicht gerecht.

Im Anschluss an diesem Konzert noch die englische Band „Bleeding Hearts“. Nunja. diese waren dann Geschmackssache.

17. Irische Tage – Irish & Folk Session with Séan Cannon

Im Anschluss an das Dubliners-Konzert fand im Fiddler’s Green die traditionell am letzten Donnerstag stattfindende Session statt. Schon die Ankündigung machte Hoffung auf etwas Großes… Vielleicht komme ja ein Dubliner noch vorbei. Und in der Tat, der Traum vieler Pubbesitzer wurde wahr. Séan Cannon lies es sich nicht nehmen eine Verlängerung zu machen und auch im Pub noch in geselliger Runde ein paar Stücke zum Besten zu geben. Der Pub war bis zum Platzen voll, die Zapfhähne liefen fast ununterbrochen, das Barpersonal wurde aufgestockt und die Bedienung huschte flink hin und her. Die Gäste lauschten oben einem gut gelaunten Séan und genossen die Session. Bis um zwei blieb Séan und spielte was das Zeug hielt. Gedankt wurde es mit viel Applaus und Lob in höchsten Tönen.

Auch Séans Abgang wurde durch einen Scherz seinerseits eine lustige Sache. „Er werde wieder ins Altersheim gebracht“ scherzte er.

Ein paar Eindrücke der Session hier nun auch.

The Dubliners Live

Gestern war es soweit… Die Dubliners in der Stadtkirche. Das Highlight aller 17 Irischen Tage bisher vielleicht überhaupt. Lange Schlangen an den Eingängen der Kirche mögen dies bestätigen, der Applaus am Ende sogar manifestieren aber nun erstmal zurück zum Anfang.

Bevor es losging musste erstmal zusammengerückt werden. Die Kirche platzte unten aus allen Nähten. Nachdem alle Gäste mit Plätzen versorgt waren und der Pfarrer die selben begrüßte, betraten die Stars des Abends die Bühne. Schon bevor sie auch nur einen Ton gespielt haben wurden sie mit einem herzlichen Applaus begrüßt.

Dann spielten sie los. Mehr und weniger bekannte Stücke, Reels und Jigs aus ihrem Repertoir. Souverän liessen sie sich nicht beeindrucken von den kurzzeitigen Problemen mit dem Licht. Dann eins der ersten Highlights. Barney bis dahin recht still am Rand sitzend bekam sozusagen das Mikro in die Hand gedrückt und sollte ein Liebeslied, „Wish I Had Someone to Love Me„,  zum Besten geben. Er lies sich nicht lumpen und folgte sofort. Die Kirche wurde still und Barney begann. Sehr schön. Tosender Applaus nach Vollendung des Lieds. Auf keinem Fall unverdient. Eher noch zu wenig.

Weiter im Programm folgten bekannte Stücke wie „ein Stück von Metallica“ – „Whisky in The Jar“ und „The Rose„. Nach zwei Stunden kündigte sich leider schon das Ende des Konzerts an. Das Publikum wollte aber die Dubliners nicht von der Bühne lassen und erreichten zweimal eine Zugabe. Doch dann war es wirklich soweit… Die Dubliner verliessen für diesen Abend endgültig die Bühne. Standing Ovations verabschiedete sie. Wahrlich ein großes Konzert und das Highlight der Irischen Tage in Jena.

Hier nun ein paar Impressionen des Abends:

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004