Archiv für die Kategorie ‘Konzerte’

Colorblind Live

Ein halbes Jahr ist es her, das Colorblind zuletzt im Pub gespielt hat. Diesmal hatten sie schon ein paar neue Lieder des neuen Albums im Gepäck.

Diese sind auch sehr gut und schliessen nahtlos an die alten Stücke an. Sehr schön! Ich freue mich schon auf die CD, die nächstes jahr im Februar nach jetzigen Planungen erscheinen soll, zumindest ist in diesem Monat das CD-Releasekonzert geplant. Insgesamt gab es drei Runden mit den alten und neuen Liedern wieder sehr schön vorgetragen. Colorblind, weiterhin einer meiner Lieblingsbands aus der Region! Absoluter Tipp. Also wenn die mal in eurer Nähe auftreten hingehen und geniessen!

Fotografisch war aber das Konzert eine einzige Katastrophe. Das war das besch*** Licht was ich je erleben durfte. Lieber kein Licht als solches Licht. Stark konzentriertes Lich nur auf den Sänger bin ich ja schon gewohnt, aber dass das dann auch noch rot sein muss, macht jedes Motiv kaputt. Scharfe Bilder wirken unscharf, die Rote Farbe wirkt kalt und fahl, Bilder mit der gesamten Band sind unmöglich und man ärgert sich nur. Die wenigen guten hier:

Ich hoffe an der Beleuchtung wird sich demnächst etwas ändern. Denn so macht es keinen Spass.

Mpath „Gravity“-Tour 2008

Mpath, eine internationale Band um Neuseeländer Mathew James White mit dem englischen Produzenten und Musiker Martyn Phillips und dem deutschen Schlagzeuger Phil Renz, spielte ihren Tourabschluss in der Eisenacher Kunstkneipe Schorschl am 16.11.2008.

Da ich schon 3 mal Mathew solo gesehen hatte, wollte ich unbedingt auch mal seine Band live erleben udn da bot sich mit dem Konzert in Eisenach direkt eine Chance die ich mir nicht entgehen lassen konnte. Also ging es gestern nachmittag direkt von zuhause nach Eisenach. Um sieben in Eisenach angekommen, schnell im Kaiserhof eingecheckt, wie vor mir auch schon 1998 Bill Clinton und ab zum Schorschl. Kaum zur Tür reingekommen wird man auch schon von Mathew begrüßt. Er macht nicht nur gute Musik sondern ist auch extrem freundlich.

Ein wenig verspätet spielten sie dann auch los. Man wurde nicht enttäuscht. Die Erwartungen, die man wegen Mathews Soloauftritte in diese Band gesteckt hat wurden vollends erfüllt. Zum einen spielten sie eigene Stücke, aber auch Interpretationen der Stücke von Mathew waren dabei.

Trotz der überdurchschnittlich guten Musik waren nur wenige Gäste anwesend. Man kann denen die nicht da waren nur sagen, sie haben etwas verpasst. Mpath lies sich von den wenigen Gästen nicht abschrecken und gaben ihr bestes in diesem Privatkonzert wie sie es im späteren Verlauf nannten.

Ein paar Eindrücke dieses Auftritts gibt es nun hier zu sehen!

Wer Mathew James White demnächst hier in der Nähe live erleben will hat dazu in Weimar am 27.11. im Smuggler’s Irish Pub und in Jena am 11.12. im Café Wagner die Gelegenheit. Es wird jedem geraten da unbedingt einmal vorbeizuschauen. Ich werde beide Auftritte besuchen!

17. Irische Tage – Tim McMillan & Friends Live

Der Abschluss der 17. Irischen Tage in Jena wurde von Tim McMillan & Friends vollzogen. Tim McMillan, der Ausnahmegitarrist von Naked Raven sollte alle Gäste verblüffen. Ein Gitarrenspiel wie es wohl noch keiner der Gäste gesehen hat. Rotierende Gitarren. Selbst erfahrene Gitarrenspieler waren sprachlos bei dem was dieser mit seiner Gitarre machte. Seine beiden Begleiter nicht minder begeisternd.

Eine Metallica-Interpretation von „Master Of Puppets“ war im Programm wie auch Stücke, deren Originaltitel er nicht wusste… Amüsante Geschichten zwischen den einzelnen Stücken liessen den Pub auflachen, ein kleiner Instrumentenstreit während eines Songs, wo Tim auf der Gitarre des Anderen spielen wollte und dieser aber auch bei ihm dann spielen wollte, beide aber nicht den Anderen auf ihrer Gitarre spielen lassen wollten, wurde noch während des Stücks mit einem Handschlag befriedet. Solche Kleinigkeiten werden so ein gutes Konzert noch lange in Erinnerung halten.

Eine Zugabe reichte nicht. Er wurde ein zweites Mal auf die Bühne geklatscht und dank des Managers von Tim der nach ihm meinte, wenn die dann nochmal klatschen sollten, dann gehe nochmal auf die Bühne und Spiel ein Stück, aber so was passiere nur selten… vor allem im Osten. Über seinen Manager konnte er recht amüsante Anekdoten erzählen. Sei hier nur eine erwähnt. Biologisch angebauter Kuchen, im Englischen ein organic cake wurde von dem Manager stets als biological cake bezeichnet… in Australien sorgte das des Öfteren für Verwirrung, da biological eine völlig falsche Übersetzung für biologisch ist. Damit werden da unten eher die Biologischen Kampfstoffe in Verbindung gebracht.

Hier ein paar Bilder dieses recht ungewöhnlichen Konzerts.

Damit sind auch die 17. Irischen Tage zu Ende gegangen. Insgesamt habe ich da 2655 Bilder geschossen und dabei ca. 38 Gigabyte Daten produziert. Die besten Bilder sind hier gelandet spätestens an dem Folgetag des jeweiligen Events. Irgendwie bin ich nun froh, dass die irischen Tage vorbei sind, aber auch traurig, da es doch schöne Tage waren mit schönen Konzerten. Ich freue mich schon auf die 18. irischen Tage und hoffe, dass dann auch wieder solch tolle Konzerte dabei sind wie dieses Jahr. Wie wäre es mit U2 in Jena? Oder was würde sonst die Dubliners überbieten?

17. Irische Tage – A Fist Of Fiddle with Audrey Darby

Das Abschlusskonzert der 17. Irischen Tage in Jena fand im Volksbad statt. Auf dem Programm stand das Ausnahmeprojekt „A Fist Of Fiddle“ mit dem Überraschungsgast Audrey Darby, welche extra aus Dublin eingeflogen wurde für dieses eine Konzert.

Ohne viele Worte zu verlieren, man musste es einfach erlebt haben. Geniales Konzert mit genialen Streichern und einer großartigen Stimme von Audrey. Gänsehautfeeling bei vielen Stücken. Begeisterung im Publikum. Wörter werden einer Beschreibung des Konzerts nicht gerecht.

Im Anschluss an diesem Konzert noch die englische Band „Bleeding Hearts“. Nunja. diese waren dann Geschmackssache.

17. Irische Tage – One – A Tribute To U2

Die Tür geht grade so auf zum Pub… Schonwieder gerammelt voll. Der zweite Tag in Folge mit solch einem Gedränge. Der Grund: One lädt ein zu einem Konzert. Ersteinmal nach oben zur Bühne durchgekämpft. Dann gings auch schon los… Zono hies die Gäste in dem Wohnzimmer von One, wie er den Pub bezeichnet, herzlich Willkommen und begann ohne große Umschweife. Nach dem ersten Lied eine doch „erschreckende“ Nachricht… Zono sei eigentlich krank und er weiß nicht, wie lang seine Stimme noch mitmache an diesem Abend… Aber er gebe sein Bestes, wenn denn das Publikum auch richtig mitmache und ihn supporte.

Die Gäste liessen nicht auf sich warten und gaben sofort ihr Bestes und brachten eine geniale Stimmung in den Pub. Zono davon angstachelt wurde auch immer besser. Zwischen den Liedern gabe es viele lustige Wortwechsel mit manch Gast, ein paar lustige Geschichten und viel zu lachen. Nach sage und schreibe vier Stunden mit zwei kleineren Pausen hies es dann aber letztendlich doch auf Wiedersehen. Ein wunderbares Konzert, wahrscheinlich weit besser als ein Original in einem Stadion. Sowas verdient Respekt! Wer sie noch nicht live erlebt hat, hat dieses Jahr im Dezember noch die Möglichkeit dazu in deren Proberaum in Halle. Mehr Infos dazu auf deren Website www.one-u2.de!

Hier ein paar Eindrücke des Wohnzimmerkonzerts

Parallel fand in der Wartburg auch das schon traditionelle Konzert der „Stöcke & Steine“ statt. Bilder hiervon findet man hier: Jnights.de

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004