30. Irische Tage – Doc Taylor

Das Grande Finale der Irischen Tage. Scheinbar nicht nur der 30. Irischen Tage, sondern überhaupt. Diese Ehre hatte Doc Taylor, das Duo Nico Schneider und Tim „DocFritz“ Liebert. Mit einer Auswahl ihrer doch am meisten zu den Irischen Tagen passenden Stücken, darunter der eine oder andere Shanty, nahmen die beiden das zahlreich erschiene Publikum auf eine letzte Ausfahrt bevor eine Ära in Jena zu Ende zu gehen scheint.

In drei Runden und einigen Zugaben gab es eigene Songs aus den Federn der beiden zu hören, stimmungsgeladene Klassiker des irisch-schottisch-englischen Musikguts und dazwischen Ansagen, die das eine oder andere Schmunzeln bei den Gästen verursachte. Ein wahrlich würdiges Grande Finale an einem Sonntag!

Für mich die ersten Irischen Tage, bei denen ich wirklich bei allen Veranstaltungen war und irgendwie schon traurig, dass diese ihr Ende mit dieser Ausgabe finden sollen. Nun zum 14. Mal war ich fotografisch dabei (eigentlich zum 15. Mal, aber die Bilder von 2007 zähle ich nicht mit 😉 ) und es war doch jedes Mal wieder eine schöne, wenn auch anstrengende Zeit! Aber ich bin mir sicher, des einen Ende wird der Anfang eines Neuen sein!

30. Irische Tage – Birds of a Feather

Nach 4 Tagen untypischen irischen Wetters gab es dann doch noch ein wenig irisches Wetter. Etwas Regen wohldosiert zur Unterstreichung der irischen Tage!

Mit dem Regen kamen dann auch die Schweizer Gäste und nach ein paar kleineren Startschwierigkeiten durch die Technik ging es dann auch mit einer ganz eigenen Musikrichtung weiter. Mit vielen Gefühlen gespickten Songs aus der eigenen Feder lud Birds of a Feather das Publikum ein, mit auf eine musikalische Reise zu gehen. Dazu noch einige bekannte Hits rundeten den Abend super ab. Die Stimme der Sängerin verlieh den Songs etwas ganz eigenes. Die beiden Musiker sprudelten gerade vor Energie und schafften es auch immer wieder das Publikum mitzureisen.

30. Irische Tage – Tillermans Friend

Den Anfang des langen Samstags machte der Lokalmatador Tillermans Friend mit zwei gemütlichen Runden Folksongs hauptsächlich von der großen Insel und hin und wieder der grünen Insel. Genau das Richtige für den frühen Nachmittag!

30. Irische Tage – The Publiners

Ich denke nur eine Band der diesjährigen Irischen Tage kann sagen, dass sie bereits bei der ersten Ausgabe dabei war. Vermutlich gibt es sogar aktuell keine zweite Band, die noch aktiv ist und ebenfalls bei den ersten Irischen Tagen live dabei war. Traditionell damit ein Höhepunkt der irischen Tage und auch nach 30 Jahren merkte man die ungebrochene Spielfreude bei den Vieren. Die Gäste waren auch wieder begeistert und die Stimmung eines ausgelassen feiernden irischen Pubs mehr als würdig.

In 3 Runden (oder waren es vier?) gab es irische Gassenhauer ebenso zu hören wie Stücke, bei denen der Pub den Atem anhielt und im Rahmen des Möglichen leise lauschte. Immer wieder schafften es die Publiners die Gäste sprichwörtlich vom Hocker zu reisen und zum ausgelassenen Mitklatschen zu animieren. Da zeigte sich dann doch die 30 jährige Bühnenerfahrung. Ein feuchtfröhlicher Freitagabend wie er im Buche steht!

30. Irische Tage – Rudi Tuesday Band

Der Klassiker aus der Wartburg gehört zu den Irischen Tagen wie das Fiddlers Green zu Jena oder das Guinness zu einem Irish Pub. Die Rudi Tuesday Band fehlte auch dieses Mal nicht bei den irischen Tagen. Erstmals gab es nun sogar Bratwurst zu den Irischen Tagen und so war dann auch kulinarisch die Verbindung Irland – Thüringen/Jena erreicht. Guinness und Rostbratwurst. Und das wieder bei bestem wenn auch ein wenig un-irischen Wetter!

Abwechslungsreich mit Stücken von Rüdiger Mund und bekannten Hits aus aller Welt führte die Rudi Tuesday Band in mehreren Runden durch den Abend. Mit jedem Guinness bei den Gästen wurde dann auch die Stimmung immer ausgelassener und gemeinsam feierte die Band mit den Gästen ein doch recht irisches Lebensgefühl!

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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