Es ist soweit. Kurz vor Beginn der zweiten Colour Of Snow Tour erscheint die gleichnamige Single. Diesmal ein völlig anders konzeptioniertes Video. Anstatt mit der Weite der Skandinavischen Landschaft zu arbeiten wird diesmal Enge und Unfreiheit als stilistisches Mittel genutzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bedeutend stimmiger als das Video zu Allein Allein und vor allem viel rätselhafter als Jenes. Doch seht selbst:
Endlich ist eine Version bei Youtube aufgetaucht, welches man noch einbetten kann! Mal sehen wie lang dem noch so ist.)
Ich freue mich schon auf die nächste Tour und werde wohl in Berlin dabei sein. Die hoffentlich alle positiv über(/be)standenen Prüfungen feiern, das Konzert in Bild festhalten und am nächsten Tag noch Berlin fotografisch erkunden 🙂
Nikolaus. Alle Schuhe fein geputzt und am Abend die Belohnung. Das letzte Deutschlandkonzert der Colour OF Snow Tour von Polarkreis 18 im Jahr 2008.
Nach einer kurzen 300km Anreise, Fotoakkreditierung beim Einlass abgeholt und ab ins Getümmel. Netter kleiner Saal, überschaubar groß. Auch hier wieder halb 9 Start mit Bodi Bill. Das Publikum wie in Leipzig hier begeistert von denen. Bodi Bill selbst ebenso und liessen sich ein Bad in der Menge nicht nehmen. Das Set ebenfalls wieder für deren Klasse etwas kurz, aber das ist wohl das leidige Schicksal der Supportacts. Viel zu früh um viertel nach 9 der letzte Song von denen also. Schade.
Bei der kleinen Umbaupause auch eine recht lustige Anekdote. Philipp stimmt grade seine Gitarre als eine junge „Dame“ vortritt und ihm auf ihre Freundin anspricht. Diese würde auf ihn stehen und sei auch super sexy. Also wenn er lust hat, dann soll er mal mit ihr reden, es kann auch nur der eine Abend sein. Philipp lacht nur noch vor sich hin… während des Konzerts wird das dann auch nicht besser. Sogar Felix muss während eines Lieds sich sehr zusammen reißen, das er nicht laut loslacht, als Philipp von einem kleinen Haufen Mädchen „angequitscht“ wird und beim nochmaligen Gitarrenstimmen sogar angetatscht wird. Da stellt sich die Frage. Sind das die Schattenseiten des Erfolgs oder die guten Seiten? Kleine kreischende Mädels.
Jedenfalls ging es dann los. Selbe Setlist wie schon in Leipzig. Fehlt also immer noch Under This Big Moon… Was solls. Es sind ja immer noch genügend gute Stücke dabei. Man kann sagen, es gibt eigentlich keinen Hänger in der Setlist. Polarkreis 18 hat einfach zu viele gute Songs.
Bei der letzten Zugabe dann ein Gast. Einer von Bodi Bill gesellt sich mit auf die Bühne und nimmt teil am kollektiven Ausflippen von Polarkreis 18. Ein Schöner Abschluss wie immer mit dem Klassiker „Look“.
Nach dem Konzert zum Merchstand, sich endlich mit den Schallplatten eingedeckt und signieren lassen. Es war immerhin mein 10. Polarkreis 18 Konzert. Ein kleines Jubiläum also.
Auch diesmal hatte ich wieder die Kamera dabei und das ist dabei herausgekommen:
Leipzig, Regen und Wind, das Haar hält, nein Spass bei Seite. Trotz schlechtem Wetter, diversen ICE-Ausfällen kam man mit den DB Nahverkehr pünktlich an. Also auf zum Werk 2. Polarkreis 18 mit Support Bodi Bill ruft. Bodi Bill – Folklore Techno. Klingt ja schon sehr interessant, aber was genau ist das? Halb neun dann des Rätsels Lösung. Abgefahren, cool und vor allem gut. Schon die Vorband ein Highlight, der bisher beste Supportact den ich bei Polarkreis erleben durfte. Diese Show allein wäre dem Eintritt gerecht gewesen. Techno gemixt mit Gesang und Geigeneinsatz, sehr kreativ! Leider mussten sie schon recht früh aufhören, ich denke nicht, dass das Publikum sauer gewesen wäre, wenn Bodi Bill noch länger gespielt hätte.
Aber des einen Ende ist des Anderen Anfang. So begann dann also Polarkreis 18 mit ihrem Konzert. Dem Intro folgte „The Color Of Snow„, der nächsten Single und energiegeladen wie eh und je. Nach „Prisoner„, „Somedays Sundays„, „130/70“ und „Crystal Lake“ folgte „Comes Around„. Man könnte denken Polarkreis 18 wäre unter den Zauberern gegangen, aber plötzlich stand Felix mitten im Publikum und gab das mittlerweile sehr geliebte unverstärkte Stimmensolo zum Besten.
Nachdem Felix wieder auf die Bühne zurückkehrte begann er allein sein Klaviersolo zu spielen, in der neuen Version „River Loves Ocean„. Schade nur, das viele im Publikum nicht wissen, wann man mal leise zu sein hat…
Nach diesem ruhigen Lied wieder ein alter Bekannter „Dreamdancer„. Wieder sehr energiegeladen und trotzdem war das Publikum recht steif.Dann ein Bild was doch unvergesslich für mich bleibt. Felix wie eine Gallionsfigur vor tosender Brandung mit der band im Hintergrund. Wunderschönes Motiv, keine Kamera da. Schade.
Langsam näherte sich leider schon das Ende. Nach „Name On My ID“ und „Tourist“ folgte der Top-1-Hit „Allein Allein„. Auch hier wieder ein versagendes Publikum. Bei dem Releasekonzert in Dresden waren nur knapp 600 Leute da, aber diese waren bedeutend lauter als diese weite größere Anzahl an Gästen im Werk2. Vielleicht lag es auch an der Akustik der Halle. Mit „Allein Allein“ sollte dann auch das Ende kommen. Jedoch kamen sie nach einem kurzen Abgang hinter die Bühne nochmals zurück und es gab noch 2 Zugaben. Zum einen „Happy Go Lucky„, für mich eins der besten Lieder des neuen Albums, und schon fast klassisch als letztes Lied „Look„. Danach ging das Licht endgültig auf der Bühne aus. Fast. Polarkreis 18 kam nocheinmal. jedoch nur um sich vor dem Publikum zu verbeugen. Ein schöner Abend ging zu Ende.
Schade dass das Publikum nicht wirklich mitgezogen ist und das „Under This Big Moon“ es nicht mehr auf die Setlist geschafft hat. War dies doch auch einer der großen Songs des alten Albums.
Zu guter letzt noch eine Setlist gekrallt und schnell die Bodi Bill CD gekauft. Leider musste man schon fort und so blieb es am Ende bei nur einem Autogramm von Silvester. Nuja, was solls. Es war wie gesagt ein schöner Abend. In der persönlichen PK18-Konzerthitparade nimmt es Platz 5 ein, hinter dem Unplugged in Dortmund, den Releasekonzert und dem Weihnachtskonzert in Dresden und dem Auftritt beim Stura Cultura in Leipzig. Knapp vor Gera, es folgen dann Erfurt, der Auftritt beim Himmelblau-Festival und zu guter letzt noch das Konzert in Jena.
Fotografisch gesehen war das Konzert etwas fies. Die ersten drei Lieder, wo man fotografieren durfte waren leider sehr rotlastig vom Licht her. Die restlichen Lieder hingegen weitaus besser für Kameras geeignet. Schade, aber man kann es halt nicht ändern.
Nachdem man am Montagabend erfahren hat, dass man zu den Glücklichen Gewinnern zweier Gästelisteplätze für das CD-Releasekonzert gehört, war es gestern dann soweit. Zehn vor Zehn begann die Nebelmaschine die Bühne zu verhüllen. Weitere unendlich lang anfüllende 10 Minuten vergingen bis endlich die Band auf die Bühne kam. Dieser Start wird einem lange im Gedächtnis bleiben. Kurze Trommelschläge mit Stroboskoplicht, darauf folgende kurze Dunkelheit und dann wieder Trommelschläge. Sehr energiegeladen und eindringlich wurde der erste Song gespielt, der Titeltrack des neuen Albums „The Colour of Snow„.
Danach folgte das schon im Voraus veröffentlichte Stück „Prisoner„. Im Gegensatz zu der CD in der gewohnten Stimmlage von Felix. Nach dem Konzert erfuhr ich aber, dass die CD-Aufnahme nur einer verstopften Nase und Termindrucks diese etwas ungewöhnliche Stimmlage verdankte. Wobei man beim öfteren Anhören des Lieds immer mehr gefallen daran findet. Ja, es kommt einen so vor, als ob gerade dies, die Intension des Songs noch unterstreicht.
Weiterging es mit einem weiteren neuen Song, „Rainhouse“. Danach folgten zwei altbekannte Songs, „Comes Around“ und „Crystal Lake„.
Dann ein weiterer Höhepunkt des Abends. „Happy Go Lucky„. Schon bei dem Unplugged Konzert in Dortmund versprach dieser Großes. Damals noch in einer frühen Version. Nun ausgereift und noch besser als damals. Für mich der beste Song des neuen Albums. Gefolgt wurde dieser Song von einem der besten Songs der ersten CD, von „Dreamdancer„. Danach kamen noch 2 weitere neue Songs, „Tourist“ und die Single „Allein Allein„. Das publikum übernahm sofort wieder die Rolle des „Stadiumchors“ und sang den „Allein Allein“ Refrain sofort mit und vor. Das Ende von „Allein Allein“ sollten zugleich auch den Schluss des Konzerts markieren. Die Band verlies unter lauten Applaus die Bühne.
Kurz darauf erschien wie schon fast gewohnt Felix allein und spielte wie so oft als Zugabe sein „Solo„. Die letzten beiden Songs sollten dann „Somedays Sundays“ und „Look“ werden. Danach war leider wirklich Schluss und Polarkreis 18 verlies nach einer Verbeugung die Bühne und gab im Freien am Merchandise-Stand geduldig Autogramme.
Natürlich musste ich mir auch wieder ein komplettes Unterschriftenset holen, da dies schon irgendwie dazugehört. Eine Setlist konnte ich mir auch schnappen und diese von Felix signieren lassen. Das ich da gleich ein Exemplar des neuen Albums erworben habe ist ja nun selbstredend klar.
Da ich das Konzert genießen wollte, habe ich meine große Kamera zuhause gelassen, aber musste dennoch ein paar Bilder machen. Da aber da dann nur mein Handy zur Verfügung stand, ist die Qualität natürlich nicht so toll.
Abschließend muss ich sagen. Dies ist eins der besten Konzerte gewesen, die ich gesehen habe. Bei meinen bisher 7 Polarkreis18-Konzerten war dieses das Beste. Durchgehend gute Songs, keine Durchhänger. Mir fällt grade keine Band ein, wo es ebenso keine Durchhänger gibt. Die Performance von Frontmann Felix ist so energiegeladen. Unvergleichbar mit anderen Künstlern Deutschlands. Kein anderer geht so in seiner Musik auf wie er. Im Nachhinein hat man von Christian, dem Drummer auch erfahren, dass er doch ein paar kleine Fehler gespielt hätte, da er so aufgeregt war. Ein gutes Zeichen in meinen Augen. Da ist noch keine große Routine drinnen. Genau so sollte es auch sein. Jedes Konzert ist etwas besonderes, eine Herausforderung.
Mein Tipp zum Schluss: Man sollte sich ein Polarkreis 18 Konzert nie entgehen lassen, wenn es einem Möglich ist ein solches zu besuchen. Man wird es nicht bereuen. Dieser Bericht kann bei weitem nicht alles beschreiben, was man erlebt, wenn man ein solches Konzert besucht. Man muss es selbst live erleben!
So heute mal etwas anderes als die Fotografie, nämlich ein Videoclip einer ganz großartigen Band. Die Rede ist von Polarkreis 18 mit ihrem neuen Song „Allein, Allein“. Dieser wird das Titellied zu dem Film Krabat sein und auch Polarkreis 18 den ihnen zustehenden Erfolg in der deutschen Musikwelt zuteil werden lassen. Man darf gespannt sein auf das neue Album was nun am 17.10.2008 veröffentlich wird.
Auch wenn ein weiterer Song, Prisoner, den man kostenlos downloaden kann über deren Seite meine Erwartungen etwas enttäuscht. Aber das liegt vielleicht auch an zu hoch gesteckten Erwartungen. Schlecht ist er dennoch nicht.
Wenn die weiteren Songs so werden wie manche der Lieder, die schon während den letzten Konzerten vor den Albenaufnahmen vorgestellt wurden, dann erwartet uns in der Tat Großes!
Hier nun das Video des neuen Songs von Polarkreis 18:
Das macht Lust nach mehr und ich freue mich auf das Release-Konzert in Dresden, welches momentan wohl noch geplant wird. Nebenbei, ich war live dabei, als diese Hintergrundgesänge aufgenommen wurden. Also das „Allein Allein, Allein Allein“. Diese Aufnahmen wurden bei dem Weihnachtskonzert am 25.12.2007 im Dresdner Schlachthof gemacht.
Und ja, ich hab da auch ein paar Bilder gemacht. Allerdings hatte ich keine Kamera mit, damit ich das Konzert genießen kann… meine Schwester hatte allerdings ihre Kompaktknippse mit… nuja… ein Rauschfeuerwerk… dem dann noch etwas nachgeholfen und das kam raus:
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Anfangs hatte ich in der Fotografie den Gegenpol zum doch recht trockenen Studium gefunden, nach dem Studium hat sie sich zu einem schönen Hobby entwickelt mit professionellen Anspruch, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für diese tolle Beschäftigung arg beschnitten wird.
Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. März 2014 geht es dann mit der Nikon D4s endgültig auf den Olymp der Kameratechnik, danach gibt es keine Ausrede mehr, die Technik ist schuld. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen.... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004