Fotobuch – Unterwegs in Jordanien

Nachdem die letzten Fotobücher immer sehr lang gebraucht haben, ging es dieses Mal doch bedeutend schneller. Vielleicht lag es daran, das ja gar kein Fotobuch geplant war und auch der Urlaub leider nur 9 Tage lang war. Vielleicht hat der Urlaub doch auch so viel Eindruck auf mich hinterlassen, das ich den doch so schnell nochmal Revue passieren lassen wollte. Wer weiß, aber seht es euch einfach an, vielleicht spornt es euch ja doch auch einmal an, auch das wunderschöne Jordanien zu bereisen!

Falls jemand ein Exemplar erwerben möchte, der möge sich einfach bei mir melden.

Die abgebildeten Fotos und ein paar mehr gibt es auch in dem Beitrag hier zu sehen:

Urlaub Jordanien 2017


Zu den anderen Fotobüchern

Urlaub 2016 – Unterwegs auf Schottlands Inseln

Urlaub 2015 – Zurück auf den Färöer Inseln

Urlaub 2014 – Unterwegs auf den Färöer Inseln und Island

BandsPrivat e.V. presents: FAR OR NEAR + Karo Lynn

Irgendwie ist ja nun Leipzig das neue Berlin und viele ziehen nun nach Leipzig. BandsPrivat macht es andersherum. Es werden einfach ein paar Künstler aus Leipzig ins schöne Jena geholt. Den Abend eröffnen konnte Karo Lynn. In schöner Singer-Songwriter-Manier zog Sie schnell das Publikum auf ihre Seite und stimmte es auf einen schönen Abend ein.

Danach gab FAR OR NEAR ein schon etwas besonderes Konzert. Den Tag vorher ist deren neues Album APORIA erschienen und schon jetzt gab es eine ganz besondere Version zu hören. Die Songs von der harten Schale befreit, gab es nun die Weichteile zu hören. Zumindest so hat es die Band beschrieben. In dem Rahmen hat es dann auch perfekt gepasst. Zum Abschluss gab es dann mit der zweiten Zugabe dann doch noch ein etwas lauteres Stück, so als Einstimmung und Werbung für das Record Release Concert am 29.04.2017 im UT Connewitz. Wer das Konzert gestern verpasst hat, der sollte ruhig da einmal nach Leipzig fahren!

 

 

Urlaub Jordanien 2017

Nach einer viel zu langen Zeit ohne Urlaub ging es endlich wieder auf Reisen. Ganz im Gegensatz zu den letzten Urlauben ging es jedoch diesmal gen Süden. Jordanien war das Ziel. In knapp 9 Tagen waren 3 Reiseetappen eingeplant: Zunächst 3 Tage in der Wadi Rum im Süden Jordaniens in einem Touristenbeduinencamp, dann 2 Tage Petra zum kulturellen Höhepunkt der Reise und zum Abschluss noch 2 Tage Wadi Araba in einem fast echten Beduinenzelt. Zumindest war das der Plan.

Wadi Rum – Wüstental im Süden Jordaniens

Wadi Rum ist ein Nationalpark im Süden Jordaniens, manchen vielleicht bekannt als Drehort von „Der Marsianer“ mit Matt Damon. Nach einer eher ernüchternden Fahrt durch Jordanien und viel viel Müll, kamen wir im Dunkeln in Wadi Rum an. Wir wurden mit einem PickUp abgeholt und fuhren hinten auf der Ladefläche mit. Wir bezogen dann schnell unsere Hütten und dann ging es schon zum Essen im Beduinenzelt. Es wurde zur Begrüßung ein süßer Schwarztee gereicht und dann gab es ein traditionelles Essen der Beduinen. Am nächsten Tag ging es dann wieder per PickUp durch die Wadi Rum und wir konnten viel sehen. Wadi Rum besteht aus Sand- und Geröllwüsten und vielen Bergen mit bizarren Felsformationen, die einen an verschiedenen Tiere denken ließ und auch deren Oberfläche viel Platz für diverse Abbildungen ließ. Voller Gesichter waren die Bergflanken. Das Mittagessen wurde mitten in der Wüste an einem schattigen Platz über offenem Feuer von unserem Betreuer Mohammed frisch zubereitet.

Petra – Das Tal der Nabatäer

Nach dem grandiosen ersten Teils des Urlaubs ging es weiter nach Wadi Musa und das dort gelegene Petra. Dieser Ort beherbergt die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Jordaniens. Schon Indiana Jones war in Petra unterwegs. Das Schatzhaus ist wohl von der Bekanntheit mit dem Taj Mahal in Indien zu vergleichen. Dieses Mal hatten wir Unterkunft in einem „normalen“ Hotel mit Dachterrasse, auf der wir Abends unter dem Sternenhimmel schön dinieren konnten. Eine gute Stärkung war auch immer notwendig, ist die Erkundung von Petra doch arge Fußarbeit. Allein der gängige Touristenweg ist schon 5 Kilometer lang, wir sind in den 2 Tagen in Petra aber weit über 35 Kilometer gewandert. Vom Tal hinaus auf die Berggipfel und wieder zurück.

Die erste Wanderung ging es auf dem üblichen Touristenweg zunächst nach Petra. Schon wenige Meter nach dem Eingang gab es die ersten aus dem Stein gehauenen Grabmäler zu sehen. Nach den ersten Metern im offenen Gelände ging es dann in das sogenannte Siq, der enge Talweg gen Petra. Flankiert von weit über 100 m hohen Felswänden schlängelte sich der Weg zu Petra. Auf dem Weg waren schon die ersten kleinen Spuren der Nabatäer zu sehen, auch ein wenig „Action“ gab es zu erleben. Eigentlich nur für Gäste mit Gehbehinderung gedachte Pferdekutschen transportieren einige Touristen dem Siq entlang. Eine dieser Kutschen kam mit hohen Tempo dem Siq entlang und der Fahrer verlor kurz nach uns die Kontrolle über die Kutsche, die Kutsche überschlug sich fast und baute einen Unfall. Nur durch ein Wunder verletzte sich der Kutscher nur leicht und auch kein Tourist kam zu Schaden.

Nach dem Schrecken war es aber nicht mehr weit und wir kamen am Schatzhaus an. Die Sonne stand genau richtig und wir erlebten es voll erleuchtet. Nach der Ruhe in Wadi Rum gab es dann hier gleich das Kontrastprogramm. Touristen über Touristen, Souvenirverkäufer ohne Ende. Nach ein paar Fotos ging es dann weiter vorbei an weiteren Grabanlagen zu einem in den Stein gehauenen Theater mit Platz für 4000-6000 Gäste. Wieder mehr im offenen Tal lagen auf der anderen Seite weitere sehr prächtige Fassaden, auch die Königsgräber genannt. Wir erkundeten auch diese und zogen dann weiter zu den Überresten einer alten byzantinischen Kirche mit gut erhaltenen Mosaiken. Nach einer Mittagspause stiegen wir dann empor zum Kloster. Von der Art wie das Schatzhaus nur nochmals eine Nummer größer. Danach zogen wir auch einem neuen Weg mit bedeutend weniger Touristen durch die Berglandschaft gen Kleinpetra. Kurz vor dem Sonnenuntergang kamen wir dann auch da an, verschoben aber den Ausflug nach Kleinpetra auf später und fuhren zurück zum Hotel. Am nächsten Tag ging es dann nochmals nach Petra. Diesmal aber verließen wir schnell den offiziellen Hauptweg und erkundeten Petra von oben. Durch Zufall trafen wir noch einen lokalen Führer, der uns einen Weg zu einer Stelle zeigte, von der aus wir das Schatzhaus von oben sehen konnten. Spontan zogen wir dann noch an eine andere bessere Stelle und konnte bei einem Tee dem hektischen Treiben am Schatzhaus von oben zusehen. Weiter ging es dann zum Opferplatz und einer alten mittelalterlichen Kreuzritterburg. Am Nachmittag ging es dann bei viel zu heißen Wetter durch das Siq zurück.

Besonders Abends war dann für mich ein besonderer Moment immer der Ruf des Muezzins zum Abendgebet. Vom Dach des Hotels war das immer schön zuhören. Etwas anderes als der Kirchenklang bei uns, aber überhaupt nicht störender. Einen kleinen Eindruck habe ich mit der Kamera aufgenommen, seht es euch mal an.

Dana Nature Reserve und Wadi Araba

Aufgrund eines kleinen Sandsturms und damit viel zu viel aufgewirbelten Sand in der Luft mussten wir um planen. Anstatt die letzten zwei Nächte in der Wadi Araba in einem beinahe echten Beduinenzelt zu verbringen, ging es zunächst ins Dana Nature Reserve. Dort erholten wir uns ein wenig von den vorangegangenen Tagen und schauten uns nur die nähere Umgebung an. Am Abend dann begann die Sicht besser zu werden und es deutete sich schon an, das wir die letzte Nacht nun doch noch in der Wadi Araba verbringen könnten. Am nächsten Morgen gab es dann die Bestätigung, nach einer kurzen Wanderung würde es gen Wadi Araba gehen. Nach einer Fahrt über eine gesperrte Bergstraße kamen wir auch an dem Treffpunkt mit den Beduinen an. Wir wechselten die Fahrzeuge und weiter ging es mitten in die Wüste. Bei einer Düne mit zwei Bäumen stand ein einzelnes langes Beduinenzelt. Mit Kaffee wurden wir willkommen geheißen. In gemütlicher Runde konnten wir so nochmals das beduinische Leben erleben. Am Abend gab es noch eine Spezialität der Beduinen, ein Bekannter unser Gastgeber, der Oud spielen konnte, wurde eingeladen und so wurde es ein toller Abend. Am nächsten Tag ging es dann aber auch schon weiter gen Totem Meer. Auf halben Weg machten wir Halt an einer engen Schlucht und erwanderten diese. In der Schlucht floss ein Bächlein durch das wir gemütlich schlendern konnten. Da Freitag war, haben viele Einheimische ihr Mittagessen in die Schlucht verlegt und ein Barbecue folgte auf das nächste. Bei vielen mussten wir probieren und so lernten wir erneut die Gastfreundschaft und Spezialitäten der Jordanier kennen. Danach ging es noch direkt ins Tote Meer zum Baden. Sehr amüsant diese Art des Badens! Den Abschluss des Urlaubs machte dann ein kleines Festmahl in einem Restaurant in Madaba. Danach ging es wieder zum Flughafen und zurück nach Deutschland.

Abschließend kann ich nur sagen: Besucht auch einmal Jordanien! Das Land ist toll, die Menschen super nett und die Natur großartig.

8. Whisky Festival Radebeul 2017

8. Whisky Festival Radebeul 2017 – Man mag es kaum glauben, aber nun schon seit 8 Jahren findet in Altkötzschenbroda/Radebeul eine Whiskymesse statt und zieht Gäste aus ganz Deutschland an. Bei wieder bestem Wetter konnte der Whiskyfan im Hotel Goldener Anker in 4 Ausstellungsräumen Whisky aus aller Welt probieren und auch die eine oder andere Flasche erwerben. Wenn einem der Trubel zu viel wurde, konnte man sich in den Biergarten zurückziehen, dort im Musikzelt der Musik lauschen oder einfach den Whisky in der warmen Frühlingssonne genießen.

Wie in den Vorjahren war auch der Samstag der besucherstärkste Tag, dieses Jahr nochmals mit mehr Gästen als letztes Jahr, aber dank des schönen Frühlingswetter verteilten sich diese auch über das gesamte Gelände und so war zu keiner Zeit eine Überfüllung zu spüren, selbst zu den Stoßzeiten war es so gemütlich (wenn auch in manchen Räumen sehr warm) und man konnte eigentlich immer ohne zu Warten ein Fachgespräch mit den Ausstellern führen oder sich einfach einen guten Dram empfehlen lassen. Die Auswahl an besonderen und raren Whiskys war wieder sehr groß, da fiel die Entscheidung recht oft schwer.

Der Samstag

Wie auch in den letzten Jahren waren auch die Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp-Pipers aus Bad Saulgau angereist und brachten ein wenig schottische Geräuschskulisse nach Altkötzschenbroda und lockten so manchen spontanen Besucher auf die Whiskymesse. Es waren wieder viele altbekannte Gesichter sowohl auf der Ausstellerseite als auch auf der Gästeseite zu sehen. Viele Gäste scheinen auch wegen den Ausstellern selbst zu kommen, irgendwie wirkt es immer wie ein großes Treffen unter guten Freunden. Definitiv ist das ein wichtiger Teil des Whiskyfestivals und sorgt auch mit für die familiäre Atmosphäre dieser Messe und hebt sie doch noch etwas von den anderen großen Messen ab. Viele Gäste, die bereits die Vorjahre da waren, haben wieder neue Gäste mitgebracht und ich denke, diese Gäste wird man nächstes Jahr auch wieder sehen!

Der Sonntag war wieder etwas ruhiger als der Samstag, mein Tipp bleibt daher auch, kommt am Sonntag zur Messe, da ist es richtig gemütlich!

Der Sonntag

Die beiden Messewhiskys waren am Samstag wieder in Rekordzeit ausverkauft, aber am Sonntag lief die Selbstabfüllung entspannter ab und so war der Messewhisky am Sonntag ein wenig länger verfügbar. Wer leider keine Flasche abfüllen konnte, hat ja immer noch die Chance eine Flasche von den drei Messewhiskys zu gewinnen.

Leider war auch dieses Jahr die Musik wieder in ein Extra-Zelt ausgelagert, mir wäre es sehr viel lieber, wenn die Bands zumindest auch einmal für ein halbe Stunde in dem großen Saal akustisch für eine musikalische Umrahmung wieder sorgen könnten, das war in den ersten 6 Jahren immer ein sehr schöner Bestandteil der Messe. Und das neue Musikzelt ist zwar schön und gut, aber die Bühne ist alles andere als fotogen 😉 Wie auch immer, für die musikalische Versorgung der Gäste zeichneten sich dieses Jahr wieder Flaxmill, Milan Augustiani und DocFritz verantwortlich und füllten das Musikzelt mit so mancher schöner Melodie!

Wie immer war nach der Messe noch die Schmiede für einen gelungenen Tagesabschluss offen und viele nutzten dies auch!

 


Die bisherigen Whisky-Festivals:

7. Whisky Festival Radebeul 2016

6. Whisky Festival Radebeul 2015

5. Whisky Festival Radebeul 2014

4. Whisky Festival Radebeul 2013

3. Whisky Festival Radebeul 2012

2. Whisky Festival Radebeul 2011

1. Whisky Festival Radebeul 2010

BandsPrivat JamSession vol. XV

Nun schon zum 15. Mal hat BandsPrivat zur JamSession im Haus auf der Mauer Jena eingeladen. Dieses Mal gab es als Special das Kollektiv Hasenfuss als Opener. Trotz der längeren Pause nach der letzten Jam war die Session wieder sehr gut besucht und auch das musikalische Spektrum wieder sehr breit 🙂 Ein schöner gemütlicher Abend im Gewölbekeller war das ohne Frage!

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004