Dakota Suite + UnArtTick Live

Ein melancholischer Abend im Rosenkeller oder war es ein Abend voller Melancholie? Jedenfalls spielte Dakota Suite aus England im Rosenkeller ein Konzert. Als Vorband durfte die Jenaer Band UnArtTick auftreten.

Mit einem dem Abend angepassten ruhigen Programm schaffte es UnArtTick das Publikum auf Dakota Suite vorzubereiten, deren melancholische, ja depressive Musik ein schweres Tuch auf die Zuhörer legte.

Da mich UnArtTick auch gebeten hat, mal ein paar bewegte Bilder aufzunehmen, ich diesem Wunsch gerne nach kam, gibt es nun hier auch ein paar Videos von dem Auftritt:

  1. Jens

    Vergesst die Bilder der Vorband und erst recht das Video. So was Billiges und Uninspiriertes, grauenvoll Steriles, das ging gar nicht. Wir haben uns auch beim Club beschwert, was das soll. Vielleicht sollte Glitterhouse ein Auge darauf haben, wen man vor den Hauptact setzt. DAS jedenfalls war eine Frechheit.
    Chris hatte es übrigens besonders schwer, weil die Lufthansa seine Gitarre beim Hinflug geschrottet hat. Wohl kaum wird er für die restlichen Gigs eine Neue besorgt haben können und spielt so jeden Abend auf eine anderen geliehenen Klampfe. Er und David haben das Beste daraus gemacht, aber der Musik tat das nicht so gut. Es war trotzdem toll.

  2. Henryk

    den einem gefällts, den anderen nicht…

  3. AnNa

    Das hat mit Gefallen nichts zu tun. Was es dort auf die Ohren gab war unterste Schublade. Viel Show um nichts, einfach katastrophal! Wer wegen Dakota Suite da war hat nicht DAS Niveau. Schade um die Violinistin, die Einzige mit Persönlichkeit.

  4. uwe

    Billig… Uninspiriert????? Steril???
    Was soll das? Wenn man diese Musik nicht versteht, sollte man nicht darüber urteilen.
    Das war halt keine simple Popmusik wie der Hauptact des Abends.
    Wir haben hier wunderschönen, sauber gespielten krumtaktigen Folk aus Skandinavien zu hören bekommen. Der wunderbar in die Stimmung des Abends gepasst hat. Selbst die beiden von euch so verehrten Musiker von Dakota Suite haben sich die Vorband entspannt angehört. Allerdings scheint es sich bei Ihnen (Jens, Anna) um Fanatiker zu handeln, die nichts anderes außer das von Ihnen erkorene zulassen.
    Was Glitterhous betrifft, die werden wohl was anderes zu tun haben, als sich um die lokalen Supports Ihrer Künstler zu kümmern. Sie haben ja schließlich nicht nur Dakota Suite unter Vertrag.
    Die Formation UnArtTick hat bereits auf dem Tanz und Folkfest in Rudolstadt überzeugt und viele Leute begeistert.
    Ich kann Ihren unmut über die Vorband absolut nich nachvollziehen, aber vielleicht verstehe ich ja auch nichts von Musik.
    Danke für den schönen Abend Uwe

  5. MusiMan

    Vielleicht sollten die Herren Künstler bereit sein, etwas länger als die “total running time” ihrer aktuellen Scheibe zu spielen, dann wären solche “Missverständnisse” gar nicht entstanden.

    Eine Band, die diszipliniert genug ist, den Spieß nicht umzudrehen und die Sau rauszulassen, wenn über den Haupt Act bekannt ist, welche Töne und v.a. welches Tempo er anzuschlagen gedenkt, muss man erstmal finden. Selbst die Beleuchtung war festgelegt und passte nun gar nicht zum “Vor”-programm. Ich nenne so was gern Kontrast-Programm (will sich vor einem Nirvana-Konzert irgend jemand eine Nirvana-Tribute-Kapelle als Support antun?), was natürlich etwas Toleranz, Interesse und Offenheit erfordert. Und meine Toleranz- Schwelle war in der zweiten Hälfte des Abends dann doch schnell erreicht

  6. AnNa

    Was Chris Hooson selbst von dem Abend gehalten hat passt genau zu dem Eindruck den Jens (und ich auch) hatte. Die Band davor hatte absolut keine Ahnung von Musik (ausser die Violinistin). Freie Kunst ist hier nur ein Deckname. Zudem wäre eine Vorband nicht notwendig gewesen. Wer sich selbst nicht in die passende Stimmung versetzen kann, der muss ja nicht hingehen. Vielleicht klingt das fanatisch in Ihren Ohren, lieber Uwe, aber bei Ihrer Rückmeldung frage ich mich, von was Sie sich sonst unterhalten lassen.

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»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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