Winterlicher Windknollen

Irgendwie ist es schon fast eine kleine Tradition bei mir am Sonntag eine kleine Runde zu wandern. Manchmal mit einem konkreten Ziel vor Augen, manchmal einfach nur mit einer Richtung und dann auf gut Zufall weiter. Heute war mal wieder eine Richtung an der Reihe und es ging gen Jena Nord. Durch verzweigte Gassen in Jena führte der Zufall einen dann letztendlich Richtung den Windknollen, der Berg, auf dem der Napoleonstein steht. War es im Tal nur kalt, so war es dann ab halber Höher frostig und beim Weg quer durch den Wald kam man immer höher und die Landschaft wurde immer weißer. Irgendwann stand man dann auf der Hochebene und konnte eine komplett vereiste Landschaft bestaunen. Alle Pflanzen hatten eine weiße Glasur abbekommen und es war herrlich einsam. Keine Menschen, nur weiße Weiten. Dazu noch Musik von Land Über. Wunderbar zum Entspannen und Abschalten. Querfeldein ging es dann über die Ebene und nur an mancher Stelle habe ich für das eine oder andere Foto innegehalten.

Je näher ich jedoch dem Napoleonstein kam, umso mehr Menschen waren wieder unterwegs und suchten wohl wie ich Entspannung in einem Sonntagsspaziergang. Vom Napoleonstein ging es dann für mich wieder gen zu Hause und ich freute mich schon auf einen heißen Tee. Da oben war es dann doch recht frostig und die vielen Motive, die da zu finden waren, sorgten auch für eisige Finger.

Solche Zufallswanderungen sind schon eine tolle Sache, führen sie einen doch immer irgendwie an Stellen, die man entweder noch nicht kennt oder nun mal zu einer komplett anderen Jahreszeit sieht. Mal sehen wohin mich der nächste Sonntag führt!

  1. sabine

    wunderschön.

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»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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