Emaline Delapaix + Lukas Creswell-Rost

Bei einem leckeren Glas Rotwein gab es in der Villa wieder einmal von der Vinoteca veranstaltet einen gemütlichen Abend mit Musik. Diesmal waren die in Berlin lebenden Emaline Delapaix aus Australien und  Lukas Creswell-Rost aus England zu Gast. Beide eigentlich allein unterwegs tun sich hin und wieder zusammen und geben gemeinsam eine Auswahl ihres Schaffens zum Besten.

Lukas Creswell-Rost begann zunächst solo mit eigenen Stücken bevor Emailine Delapaix mit einem richtig schönen Gesangsstück die Bühne betrat.  Trotz einer angeschlagenen Stimme und Kränkeln war der Auftritt genial. Von meist düsteren Motiven geprägte Songs wurden doch mit einer gewissen, wohldosierten Leichtigkeit präsentiert. Die düsteren Texte werden von einer wundervollen Melodie wieder eingefangen.

Ein sehr schöner Abend und definitiv zwei Musiker, die man auf dem Radar haben sollte!

As Free Ass Free Jazz

Die Vinothek hat wieder einmal zu einem musikalischen Abend in der Villa geladen. Eine große Portion Jazz gab es von As Free Ass Free Jazz, einer lokalen jungen Jazzband.

Bei leider viel zu wenigen Besuchern gab es sehr interessanten Jazz zu hören, das ganze untermalt mit live gemixten Videoeinblendungen. Absolut hören- und sehenswert!

Das Konzert war dann auch gleich ein High-Iso-Test der neuen Kamera. Die Bilder sind allesamt mit Iso 12800 bis Iso 25600 entstanden. Ein Rauschen ist zwar vorhanden, aber die Bilder sind absolut brauchbar. Mit der D300 gäbe es vermutlich nicht ein Bild. Die D4s hat sich also sehr gelohnt!

5. Whisk(e)y-Festival Radebeul

Nun schon zum 5. Mal findet im Hotel Goldener Anker in Altkötzschenbroda/Radebeul das Whisk(e)y-Festival statt. Nachdem im letzten Jahr das Wetter mit einer bitteren Kälte nicht ganz mitgespielt hat, war es diesmal sehr freundlich und sorgte für viel Sonnenschein bei angenehm warmen Temperaturen. Das hat nicht nur die wieder aus dem fernen Bad Saulgau angereisten The Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp-Pipers gefreut.

Da das Festival eine immer größer werdende Beliebtheit erfährt und es beim letzten Mal dann doch schon etwas eng wurde, hat sich die Schmiede als Veranstalter dazu entschieden, einen weiteren Raum für das Festival zu nutzen. In Kombination mit dem herrlichen Wetter war so zu jeder Zeit genügend Platz für alle da und von einer Überfüllung und engen Gedränge konnte dieses Mal keiner reden. Sehr vorbildlich wie auf das kleine Problem vom letzten Mal reagiert wurde!

Wie zu erwarten war der Samstag auch der besucherreichste Tag, die vielen Aussteller hatten viel zu reden, nahmen sich für jeden die Zeit und gaben neben ein paar Kostproben allerlei Wissen und Anekdoten zu den Whisky preis. In sehr gemütlicher fast familären Athmosphäre hat jeder einen oder mehrere Whiskys für sich finden können. Die Musikalische Untermalung mit passender Musik wurde von Flaxmill udn Conny geboten.

Auch dieses Jahr gab es wieder Messewhiskies. Am Samstag war es zum Einen ein junger Islay „The Smoking Steamship“ nachgereift im Rotwein Octave Cask und einen 21 jährigen Dailuaine nachgereift im Pinot Noir Ocatave Cask, beide Fässer von dem Radebeuler Weingut Ulf Große.

Der Sonntag begann sehr gemütlich, selbst der „Sturm“ auf den dritten Messewhisky, einen 15 jährigen im Sherry-Fass nachgereiften Mortlach war eher ein gemütlicher Sommerwind. Die Piper drehten noch ein paar Mal ihre Runde bevor es im Saal eine kleine Überraschung gab. Zusammen mit Flaxmill gab es ein emotionsbeladenes Amazing Grace zu hören. Nicht nur bei einigen der Piper blieben die Augen nicht trocken… Ich habe es leider verpasst…

Eine weitere Neuheit der diesjährigen Messe war eine Schaudestillation im Biergarten des Hotels. Die Meissener Spezialitätenbrennerei hat extra für die Whisky-Messe eine spezielle Maische angesetzt und live auf der Messe gebrannt. Genau ein Faß wurde abgefüllt und wenn alles klappt, gibt es zum 10. Geburtstag des Festivals eine ganz besonderen Messewhisky…

Vertreten auf der Messe waren…

Ich freu mich jedenfalls schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!

Falls jemand ein Bild mit sich vermisst (und ich das auch gemacht habe ;)) der kann mich einfach anschreiben, ich habe noch 2-3 Bilder mit (Einzel-)Personen drauf 😉

Traditional Irish & Folk Session März 2014

Diese Session war dann doch etwas besonderes… erstmals war ich mit meiner neuen Kamera, die Nikon D4s, unterwegs und erhoffte mir damit noch bessere Arbeitsmöglichkeiten und Resultate. Nach der Session kann ich sagen, ja, der Umstieg auf Vollformat und einer frisch aus der Entwicklung gekommenen Kamera hat sich gelohnt, die 6 Jahre Entwicklung zwischen dem Release der D300 und der D4s machen sich äußerst bemerkbar. ISO6400 kann man nun ohne bedenken einsetzen und die Ergebnisse sind besser als mit der D300 mit ISO1600, das ist schon eine Hausnummer.

Genug zur neuen Technik, zurück zur Session. Mit einigen neuen Gesichtern war es wieder eine recht große Runde und trotz einiger Raumprobleme auf der „Bühne“ war es wieder ein toller Abend! Abwechslungsreiche Musik, lustige Kommentare und das eine oder andere Getränk sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

Ich finde trotz Umstellung auf die neue Kamera und ändern des Entwicklungsworkflows sind zumindest die Bilder nicht schlechter geworden, aber das Potential zu besseren Bildern ist definitiv da und mit Gewöhnung und Optimierung des Entwicklungworkflows geht es qualitativ noch mehr aufwärts. Durch die nun nahezu nicht mehr verbesserbare Technik kann ich mich nun vollständig auf das wirklich Wichtige, den richtigen Moment und das perfekte Motiv, konzentrieren.

St. Patricks Day 2014 im Irish Pub Fiddlers Green Jena

Eine Grüne Traube vor dem Pub kann nur eins bedeuten… St. Patricks Day!

Ein feuchtfröhlicher Abend mit 22 Minuten Freibier (so gesittet wie dieses Jahr ging es ja noch nie zu…), irische Musik mit Garlic&Onions und den Publiners und Armdrücken um eine Flasche Whisky. Ohne viele Worte noch zu verlieren, es war schön!

Slainté!

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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