30. Irische Tage – Rudi Tuesday

Angekündigt als die letzten irischen Tage starten eben diese gefühlt dieses Jahr irgendwie viel zu früh. Anfang August anstatt Ende Oktober. Ein komisches Jahr. Alle Veranstaltungen im Irish Pub Fiddlers Green. Anstatt 2 Wochen konzentriert in 6 Tage. Aber zumindest Rudi spielt am Dienstag im Pub, der Rudi Tuesday. Wenigstens eine Konstante in diesen turbulenten Zeiten.

Man könnte es gar als Premiere sehen… Rudi eröffnet die irischen Tage mit seinem bunten Musikmix aus eigenen Stücken und einem bunten Potpourri an altbekannten Hits der irischen Kneipenkultur. Auf jeden Fall ein gemütlicher kurzweiliger Abend, bei dem man mal wieder sorgenfrei eine tolle Zeit im Pub verbringen konnte! Rudi Tuesday – irgendwie wie früher, irgendwie eigentlich normal, aber dennoch nach den vergangenen Monaten besonders.

The Mockingbird Men im AmViehTheater zu Beulbar

Wie lang ist der letzte Beitrag hier her? 254 Tage. Man glaubt es kaum. Aber nun geht es wohl langsam wieder los! Den Anfang machen The Mockingbird Man aus Dresden im AmViehTheater zu Beulbar. Selbst das schlechte Wetter legte nach einer stark verregneten Woche eine Pause ein und sorgte für beste Open-Air-Temperaturen!

Auch für sie war es der erste Auftritt seit wohl über einem Jahr und man merkte deutlich wie sehr sie sich darauf gefreut haben endlich wieder vor Publikum spielen zu können. In zwei Runden ging es auf eine emotionale Schifffahrt in der Irischen See zwischen Irland, Schottland und England. Bekannte und weniger bekannte Stücke, Eigenkompositionen und Klassiker sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und ließen den Abend wie im Fluge vergehen!

Dazu gab es noch frisch gezapftes Guinness vom Irish Pub Fiddlers Green und das Wasser des Lebens vom Whisk(e)y Center Jena. Was will man mehr bei solch einem schönen Sommerabend?

29. Irische Tage – Tillermans Friend

Eigentlich – ja eigentlich ist ein gutes Wort für die 29. Irischen Tage – eigentlich sollte ja heute eine Marokkanische Band im Restaurant Bauersfeld spielen, eigentlich sollte auch schon mit der gestrigen Session, die eigentlich ein Konzert sein sollte, eigentlich in den Pubgeburtstag reingefeiert werden, zur Feier des Tages eigentlich ein Fass Freibier angestochen werden und eigentlich sollte erst morgen das Finale der 29. Irischen Tage stattfinden. Eigentlich.

Recht kurzfristig ist Ronald „Tillermans Friend“ Born eingesprungen und sorgte für die musikalische Untermalung des 28. Pubgeburtstags. Kurz vor der erneuten Schließung des Pubs nutzten viele noch einmal den Abend und tranken bei guter Musik das eine oder andere Guinness. Das vornehmlich rote Bühnenlicht war letztlich ganz passend… Alarmstufe ROT für das kulturelle Leben in Deutschland.

So nehmen dann auch die 29. Irischen Tage ein verfrühtes Ende, nur 2020 hält sich noch. Warum eigentlich?

29. Irische Tage – Traditional Irish & Folk Session

Wegen Covid-19 wurde die Planung der irischen Tage noch einmal umgeworfen und anstatt einer Schweizer Band stand nun die Traditional Irish & Folk Session auf dem Programm.

So kurz vor dem erneuten Lockdown kamen noch einmal viele Musiker zusammen und sorgten für einen sehr gemütlichen Abend! Mit viel Spielfreude wurde nochmal gemeinsam musiziert und sich gegen die aktuelle Situation aufgebäumt.

29. Irische Tage – Flaxmill

Mit der Band Flaxmill konnte das Paradies-Café einen Stammgast der irischen Tage begrüßen. Gleich mit einer Überraschung begann dann auch Flaxmill ihr Konzert. Gefühlt zum ersten Mal eröffnete Irina den Abend an der Gitarre und Gunnar begnügte sich mich Flöte und Gesang.

In zwei Runden gab es viele schon lang nicht mehr gehörte Stücke aus dem Flaxmill-Repertoire zu hören, garniert mit einigen neueren Stücken. Bei zwei Stücken holte Flaxmill noch Eberhard auf die Bühne, der beide mit einem Kontrabass unterstützte.

Die Zeit verging wieder wie im Fluge und nach zwei Zugaben war der Abend schon wieder zu Ende.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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