26. Irische Tage – Blue(s)green – Galerie Lobeda West

Sonntag war wohl der am vollsten gepackte Tag der Irischen Tage. Eigentlich sollten ganze 3 Veranstaltungen stattfinden, aber nachdem das Konzert mit DocFritz in der Kulturkirche Löbstedt ausgefallen war, gab es nur noch 2 Termine, die sich leider auch noch teils überschnitten. Den Beginn machte Blue(s)green in der Galerie Lobeda West im Rahmen der vom Kubus veranstalteten Konzerte. G. O’Neill und Josa mit gemeinsamen Programm, das Treffen zweier Musikwelten. Gunnars Irish Folk trifft auf Josas Blues. Das klingt nicht nur nach einem interessanten Programm, das war auch ein sehr gutes Konzert. Ich fand es schon traurig, das ich nach der erste Runde schon wieder weiter musste, liefen Sie doch gerade zu einer Höchstform auf!

1. Rusticus Festival Schorba – Der Samstag

Nach dem schönen gemütlichen Auftakt am Freitag ging es am Samstag ebenso weiter. Dieses Mal gab es vor dem ersten Konzert ein paar wenige Tropfen regen, aber mit dem ersten Ton war auch das erledigt.

Josa sorgte mit seiner einzigartigen Art für einen schönen Beginn des Abends. Danach übernahm die Seldom Sober Company die Bühne und spielte für das nach und nach eintrudelnde Publikum irische Weisen. Das Duo Janna übernahm dann das Steuer auf der Bühne und steuerte das Publikum durch angenehmen FolkPop. Bevor die Rudi-Tuesday-Band dann zum Finale ansetzte, spielte Rudi und Nico nochmals kurz allein ein paar bekannte Americana-Stücke. Danach füllte sich langsam mehr und mehr die Bühne. Zuerst nur die Rudi-Tuesday-Band und dann kamen  peu à peu viele Gastmusiker dazu bis am Ende die Bühne voll war und in großer Runde die “Hymnen” der Amerikanischen Folklore zelebriert worden. Musikalisch klopfte man damit an der Himmelspforte und so beendete auch “Knocking on Heavens Door” den Abend und die erste Ausgabe des Rusticus Festivals!

Jenaer Liederfrühling: Doc&Josa

Zum Finale des Jenaer Liederfrühlings ging es in die Löbstedter Kulturkirche: Doc&Josa krönten die 1,5 Wochen musikalischer Bereicherung Jenas. DocFritz und Josa sorgten mit ihrer Art wieder für ein tolles Konzert, sorgten mit ihren Ansagen für viele Lacher und begeisterten natürlich mit ihrer Musik. Eine bunte Mischung aus mehr oder weniger bekannten Stücke verschiedenster Größen der Blues Szene und eigener Kompositionen ließen keine Langeweile aufkommen und auch nach zwei Runden hatte das Publikum noch nicht genug und wurde mit zwei Zugaben belohnt!

An dieser Stelle auch ein großes Danke für das Organisieren dieser Veranstaltungsreihe an den Jenaer Kirchenkreis und im besonderen an Ralf Kleist!

25. Irische Tage – Josa Live in Der Kneipe

Nach dem irischen Kultfilm “Lang lebe Ned Devine” im Irish Pub Fiddlers Green ging es schnell noch in die Kneipe. Dort spielte Josa groß auf. Bei vielen Erdnüssen gabs besten Blues zu hören, Josas Gitarren- und Mundharmonikaspiel sucht wirklich seines Gleichen… ganz großes Kino ist das!

Americana & Bluegrass Session AmViehTheater zu Beulbar

Zum Saisonabschluss im AmViehTheater zu Beulbar gab es noch eine große Americana & Bluegrass Session mit namhaften Musikern aus der Region, u.a. Nico Schneider, Rüdiger Mund, Josa und Joachim Rosenbrück. Das AmViehTheater war mehr als gut gefüllt, rund um Beulbar waren alle Parkmöglichkeiten sehr gut gefüllt und ich denke, man kann sagen, die Gäste wurden auch mit einem tollen Programm belohnt.

Nach und nach füllte sich die Bühne mit Musikern und ein Kracher der Americana & Bluegrass Szene nach dem anderen gespielt. Mit Susi kam dann noch eine grandiose Sängerin dazu und bereicherte die Musik ungemein. Viele bekannte Stücken standen so auf dem Programm, aber auch einige Geheimtipps wurden gespielt. In der zweiten Runde schaukelte sich die Stimmung so sehr auf, das viele nicht mehr auf ihren Plätzen sitzen konnten, vor die Bühne stürmten und ums Feuer zur Musik tanzten. Als dann die Musiker auch noch zur Zugabe unplugged spielten, wurde der Höhepunkt des Abends erreicht!

Ein grandioser Saisonabschluss war das ohne Frage!

Der Abend hätte noch viel länger gehen können, aber wie so oft zwingen “innerdörfliche” Probleme zu einem genauen Einhalten der Ruhezeiten. Da fragt man sich schon, wie die wenigen Veranstaltungen im AmViehTheater manchen so stören können, das man die wenige Male im Jahr nicht einfach mit hingehen kann und die gute Musik im Ort lassen kann.

Ein paar Impressionen des Abends nun hier:

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004