CD Release Paulines Choice Kulturkirche Löbstedt

Zum Release der neuen EP „A Night in Stromness“ hat Paulines Choice in die Kulturkirche Jena geladen. Das Trio um Pauline Pfeiffer präsentierte eine bunte Auswahl aus der schottischen Inselwelt und der neuen EP. Die volle Kirche war begeistert und lies sich auf die Rundreise durch Schottlands Inselwelt mitnehmen. Neben Stücken aus der Region und von Musikern der Inseln gab es auch einige selbst komponierte Stücke zu hören. Stets konnte man sich zurücklehnen und im Geiste durch weite Landschaften spazieren. Ein gelungenes CD-Release-Konzert war es auf jeden Fall!

21. Irische Tage – 20. Pubgeburtstag

Mit den ersten irischen Tagen wurde 1992 der erste Irish Pub in Jena eröffnet. Dieses Jahr sind nun schon die 21. Irischen Tage und das heißt auch, dass der Pub ganze 20 Jahre alt geworden ist. Raik hat sich da nich lumpen lassen und den Pub einfach mal zugemacht. Der ist für den Geburtstag einfach viel zu klein. Also hat er den ganzen Rosenkeller gemietet und dazu noch die großen Hausbands der letzten 20 Jahre eingeladen! Darunter die Urgesteine Die Publiners, Flaxmill, DocFritz, Rudi Tuesday Band fka. Stöcke und Steine, Garlic & Onion und viele mehr. Auch waren alle ehemaligen Mitarbeiter des Pubs eingeladen und so war es auch ein großes Wiedersehen mit alten Bekannten.

Zwei Bühnen wurden aufgebaut, um alle Bands auftreten lassen zu können. Am Ende war auch die Rose fast zu klein für die ganzen Gratulanten und Feierwütigen. Die Versorgung war mit einem Buffet und einem Bratstand gesichert, auch der Durst wurde neben den Rosetheken an 3 Zapfstellen irischer Lebenssäfte bei allen erfolgreich bekämpft!

Ein schöner feuchtfröhlicher Abend mit guter Musik und lecker Essen! Auf die nächsten 20 Jahre!

21. Irische Tage – Eröffnungskonzert Folkdestille Jena

Nun sind die 21. Irische Tage offiziell gestartet. Die Folkdestille Jena hatte die Ehre, die diesjährigen Irischen Tage zu eröffnen. Im Autohaus Fischer wurde für die Eröffnung extra ein ganzes Verkaufshaus leergeräumt und mit Bühne und Bestuhlung versehen, keine Mühe wurde gescheut!

Nach der diesmal ziemlich längen Eröffnungsrede vom Hauptinitiator Raik Menzel, Besitzer des Fiddlers Green, diversen Verweisen auf die anderen Veranstaltungen der Irischen Tage konnte die Folkdestille mit einem durch viele neue Stücken erweitertes Programm das Publikum begeistern. Die musikalische Reise führte ausgehend aus Irland wieder in alle Welt und bot noch mehr Abwechslung als man es sonst bei einem Folkdestillekonzert gewohnt war.

Ein klein wenig Wehmut gab es am Ende dann leider doch, so wird es wohl demnächst erstmal ruhig um die Folkdestille Jena, will man sich ja für ein neues Programm zunächst von der Bühne zurückziehen. Aber auch da ist ja noch nicht das letzte Wort gesprochen. Wie so oft kommt es anders als man denkt und dann sowieso nochmal anders. Warten wirs einfach ab!

Schottisch-Irisches Hoffest 2012

Nun schon zum 5. Mal ging es für mich zum Schottisch-Irisches Hoffest im Pub Die Schmiede in Altkötzschenbroda. Nachdem wir am Freitag bei großer Hitze und viel zu viel Sonne den Hof für das Fest vorbereitet hatten, ging der Samstag recht kalt los und sollte auch nicht mehr allzu warm werden. Es wechselte sich starke Bewölkung (und kalter Wind) mit Sonnenschein (und wohltuender Wärme) ab, Jacke an, Jacke aus. Der Stimmung sollte dies jedoch keinen Abbruch tun, auch wenn der Hof nicht so voll wurde wie er gerne werden sollte.

Pünktlich kurz nach halb eins begannen die Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp Pipers mit ihrem Zug um den Anger und lockten die ersten Besucher auf den Hof.

Dort spielte zum ersten Mal auf dem Hoffest Pigeon Toed aus Leipzig. Eine sehr gute Wahl für den Opener des Hoffests! Das Publikum war begeistert und erst nach einer Zugabe durften Sie die Bühne verlassen.

Zum Kaffeetrinken dann gab es Land Über mit ihrem sphärischen JazzPop und einem kurzen Ausflug zu einem neuen Projekt, der musikalischen Whiskyverkostungsbegleitung! Wie der Zufall so wollte hatte ich mir da kurz zuvor einen leckeren Whisky geholt. Bei passender leicht dramatischer Musik konnte ich den Islay-Whisky geniessen und diese doppelte Kostprobe macht Lust auf mehr!

Zwischen den Konzerten marschierten die Piper über den Anger und den Hof und weckten so manchen während der Musik eingedösten Gast.

Auf dem Programm dann standen die Crapshooters. Mit einem bunten Programm verschiedenster Folklore lockerten Sie das Publikum auf und so manch Witz wurde auch eingeflochten.

Für die Kinder gab es auch wieder eine Heuspielecke und Büchsenwerfen. Man sah dadurch immer wieder Kinder und deren Eltern, die über und über mit Heu bedeckt waren.

Am frühen Abend dann gab es ein kleines Familienkonzert mit Pauline’s Choice, das sind Pauline, Papa DocFritz und Schwester LisaLou. Ziel der musikalischen Reise war der hohe Norden Schottlands, die Orkney-Inseln.

Den Abschluss des Konzerte im Hof machte dann Flaxmill und gab nochmal irische Musik mit den einen und anderen Ausflug nach Schweden sowie auf den Balkan zum Besten.

Das sollte es aber dann noch nicht gewesen sein und zu später Stunde gab es in der Schmiede noch eine sehr gemütliche Session!

Nach einer kurzen Nacht ging es dann Sonntag mittag weiter. Von der Sonne war nun gar nicht mehr viel zu sehen, ganz selten gab es mal ein kleines Loch in den Wolken und ein Sonnenstrahl verirrte sich im Hof. Mit den richtigen Sachen war das aber auch kein Problem und immerhin blieb es trocken! Der Hof füllte sich dennoch recht gut nachdem die Piper die Eröffnungsrunde auf dem Anger gedreht sind und auch den letzten geweckt haben.

Das erste Sonntagskonzert gab dann die kleine Formation von Dizzy Spell aus Halle. Bei schöner irischer Musik konnte sich das Publikum zurücklehnen und entspannen. Für mich das wohl einprägsamste Stück des Auftritts war Henry My Son.

Durst musste beim Hoffest keiner leiden, aber Durst war der Titel des kleinen Dramas in einem Akt von Flann O’Brian, welches auf der Bühne aufgeführt werden sollte. Kurz zusammengefasst: Kneipe nach der Sperrstunde noch gut gefüllt, Polizist vor der Tür. Schilderung von alten Armeeerlebnissen vom Wirt, der Angst um seine Lizenz hatte. Toll vorgetragen und eine Abwechslung im Programm, die unbedingt beibehalten werden sollte!

Im Hinterhof gab es für die Kinder auch einen Knüppelkuchenfeuer und einen Fruchtbrausenstand, für die Erwachsenen einen Erwachsenenlimo äh Whisky-Stand und für alle die zentrale Verpflegungsstation mit lecker Essen! Auf der Bühne spielten dann nochmal The Crapshooters.

Den Abschluss des Hoffest übernahm dann UnArtTick aus Jena. Eberhard, der sich für die ganze Technik und größtenteils des Sound der Bands verantwortlich zeichnete, Antje und Irina spielten Folklore aus aller Welt mit Schwerpunkt auf Schweden. Mit diversen kleinen Spielereien wurde ein Klangkosmos erschaffen, der für so manchen Schmunzler sorgte! Trotz der langsam unangenehmen Kühle war die Stimmung ausgezeichnet!

Damit ging dann leider auch schon das Hoffest 2012 zu Ende. An der Stelle ein großer Dank an das Schmiedeteam, an Gunnar primär für die musikalische Organisation des Fests und natürlich fürs Mitnehmen!

Ich freue mich jedenfalls schon auf das Hoffest 2013!

18. Folklorum Kulturinsel Einsiedel

Ein sehr schönes Wochenende war das! Bei bestem Wetter gab es wieder das volle Programm und eine schöne Portion Gemütlichkeit. Trotz dessen, das so viel los war, hier und dort, war nirgends Eile zu entdecken. Es wurde hin und her geschlendert, sich da niedergelassen, dort ein wenig Musik mit angehört. Hin und wieder das Tanzbein geschwungen, manchmal sogar sich völlig gehen gelassen. Aber Hast war nirgends zu finden.

Es hatten auch wieder zwei Jenaer Bands einen Auftritt da und da ich beide gut kenne gibts natürlich auch von denen ein paar Bilder. Den Beginn machte Samstag abend Paulines Choice. Pauline samt Vater und Schwester spielten hauptsächlich Lieder der schottischen Inselwelt speziell der Orkney- und Shetland-Inseln.

Am Sonntag dann trat Celarda trotz eines arg angeschlagenen Marcos auch auf der Waldbühne auf und gaben dennoch ein hervorragendes Konzert. Trotz der recht frühen Uhrzeit war das Publikum zahlreich vorhanden und war auch gut dabei.

»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004

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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
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